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Jens Roth feiert auf Sardinien seinen ersten Xterra-Sieg

Triathlon : Jens Roth feiert ersten Xterra-Sieg

Nachdem der sechsmalige Deutsche Meister im Crosstriathlon zu Monatsbeginn erkrankt nicht an der Weltmeisterschaft teilnehmen konnte, feiert Jens Roth auf Sardinien ein versöhnlichen Saisonabschluss.

(teu) „Das ist definitiv ein gelungener Saisonabschluss“, sagt Jens Roth. Eigentlich wollte der 34-Jährige von Tri Post Trier schon Anfang Oktober bei der Xterra-Weltmeisterschaft in Italien seinen letzten Crosstriathlon-Wettkampf in diesem Jahr bestreiten. Doch erkrankt musste Roth unverrichteter Dinge wieder abreisen. Seine gute Form konnte der sechsmalige Deutsche Meister aber beim Xterra-Rennen auf Sardinien, dem letzten dieser Art in Europa in diesem Jahr, unter Beweis stellen. Nach 1000 Meter Schwimmen im Mittelmeer, 24 Kilometer auf dem Mountainbike und einem Acht-Kilometer-Crosslauf feierte Roth am vergangenen Samstag einen Start-Ziel-Sieg - seinen ersten in der weltweit ausgetragenen Rennserie.

Dass der ehemalige Leistungsschwimmer als Erster aus dem Wasser kommen würde, war abzusehen. „ Den MTB-Kurs hab ich mir in der Woche vor dem Rennen zehnmal angesehen“, erzählt er von seiner Vorbereitung für die 400 Höhenmeter aufweisende Rad-Strecke. Auf der Laufstrecke, die zu großen Teilen kräftezehrend über den Strand führte, ließ der amtierende Deutsche Meister auch nichts mehr anbrennen (Endzeit: 1:54:14 Stunden).Der Brasilianer Barbarosa Amaral Horta hatte als Zweitplatzierter bereits sieben Minuten Rückstand (2:01:19). Markus Bungard aus Ulmen in der Eifel belegte bei seinem Xterra-Debüt in 2:37:26 Stunden den 32. Platz (4. M 35).

Abgerundet wurde Roths Saisonabschluss am Tag nach dem Xterra-Sieg in der Einzelwertung mit dem zweiten Platz im Staffelrennen. Nach zwei Kilometern Schwimmen (26:01 Minuten) kam Roth zwar wieder als erster aus dem Wasser, Lukas Ittenbach vom RV Schwalbe Trier musste auf der 56 Kilometer langen MTB-Strecke aber den Radfahrer des italienischen Teams vorbei lassen. Martin Kasel (Tri Post Trier) gelang es beim abschließenden 18-Kilometer-Crosslauf auch nicht mehr, den Lokalmatador einzuholen.