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Konzerin Sophia Junk für 20 Stunden Deutschlands schnellste Sprinterin

Leichtathletik : Für 20 Stunden Deutschlands schnellste Sprinterin

Die aus Konz stammende Sophia Junk startete beim internationalen Leichtathletik-Sportfest in Sindelfingen über 60 Meter und 200 Meter pfeilschnell in die Hallensaison.

So schnell wie noch nie ist Sophie Junk in die Hallensaison eingestiegen. Am vergangenen Samstag gewann die aus Konz stammende 22-Jährige beim internationalen Hallenmeeting in Sindelfingen sowohl über 60 Meter als auch über 200 Meter. Auf der kurzen Sprintgeraden blieb sie in 7,38 Sekunden (Vorlauf: 7,40) nur zwei Hundertstelsekunden über ihrer Anfang Februar 2021 aufgestellten persönlichen Bestzeit. Auf der 200-Meter-Hallenrunde lag Junk mit 23,78 Sekunden fast eine Sekunde vor Elisa Lechleitner (Ludwigsburg/24,70).

Für 20 Stunden war die seit 2015 für die LG Rhein-Wied startete Sprinterin (zuvor TG Konz) damit jahresschnellste Deutsche auf der bei internationalen Meisterschaften nicht mehr angebotenen Hallenstrecke. Dann löste Lilly Karden (Dortmund), mit der zusammen Junk im vergangenen Jahr U-23-Staffeleuropameisterin geworden war, die Konzerin bei den Westfalenmeisterschaften mit 23,56 Sekunden ab. Aber auch diese Marke hatte nur knapp fünf Stunden Bestand, bevor Olympiateilnehmerin Jessica-Bianca Wessolly am frühen Sonntagabend in Mannheim mit 23,50 Sekunden eine weitere neue Bestzeit setzte.

Für Junk, die im vergangenen Jahr U-23-Vizeeuropameisterin über 200 Meter geworden war, war es der erste Start in ihrer Paradedisziplin im Winter in der Halle seit mehr als zwei Jahren. Zuletzt war sie Ende Januar 2020 in Ludwigshafen die Hallenrunde gelaufen und mit persönlicher Bestzeit von 23,69 Sekunden Rheinland-Pfalz-Meisterin geworden.

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