Kowalinski zufrieden und viele glücklich

Kowalinski zufrieden und viele glücklich

Kühle und eine frische Brise bremsten am Freitagabend beim sechsten Meilenmeeting in Schweich die Sprinter. Als der Wind nachließ, gab es viele Bestzeiten für die Langstreckler. Der zweimalige Hallen-DM-Dritte feierte nach seinem Ausstieg bei der DM im Juni seine Rückkehr auf der Kunststoffbahn.

Ziel erreicht: "Ich wollte 8:45 Minuten laufen", erklärte Marc Kowalinski nach seinem ersten Rennen seit mehr als zwei Monaten. In 8:41,58 Minuten erfüllte der 33-Jährige vom Post-SV Trier (PST) über 3000 Meter seinen Plan. Bei kühlen Temperaturen und nasser Bahn drehte Kowalinski wie ein Uhrwerk seine Runden und hängte schon schnell seinen Vereinskameraden Lucas Theis ab. Der Jugendliche hatte sich als einziger getraut, sich an "Kowas" Fersen zu heften und wurde am Ende knapp hinter Florian Lauck aus Saar­brücken (9:12,60 Minuten) in 9:14,34 Minuten Dritter.

Freilich: Für den zweimaligen Hallen-DM-Dritten Kowlainski war seine Siegerzeit von mehr 40 Sekunden über persönlicher Bestzeit nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu den 10 000-Meter-Rheinlandmeisterschaften am kommenden Freitag (7. September) im Trierer Moselstadion. Aber zahlreiche Läufer freuten sich über "Hausrekorde". 13 Teilnehmer des 3000-Meter-Rennens blieben unter zehn Minuten.

Bei den Frauen setzte sich Linda Betzler aus Igel in 10:09,54 Minuten deutlich durch. Die Jugendliche Chiara Bermes (PST) entschied das Duell mit der oft in Schweich trainierenden Yvonne Jungblut (Spiridon Hochwald/10:42,64) dank ihres starken Finishs für sich und lief in 10:33,07 Minuten ebenfalls persönliche Bestzeit.

Trotz Kühle und teilweise drei Metern pro Sekunde Gegenwind, wurde auch schnell gesprintet. Christopher Pieper blieb über 100 Meter in 11,08 Sekunden nur knapp über der Elf-Sekunden-Marke. Hinter Rheinland-Pfalz-Hallenmeister Daniel Roos (LG Rhein-Wied/49,63) und dem Rehlinger Nils Klein (49,95) verpasste der 20-Jährige vom PST über 400 Meter in 50,05 Sekunden knapp den Sprung unter die 50-Sekunden-Marke, verbesserte aber seine Uralt-Bestzeit (bisher 50,17 aus 2009).