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Leichtathletik
Krause sucht WM-Chance über 3000 Meter

Dortmund/Trier. Ungewohnte Rolle für Gesa Felicitas Krause bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften an diesem Wochenende in Dortmund. Auch wenn sich die 25-Jährige vom Verein Silvesterlauf Trier für die gewohnte 3000-Meter-Distanz (Finale Sonntag, 16.45 Uhr) entschieden hat, ohne Hindernisse muss die Europameisterin unterm Hallendach nicht die Favoritenbürde schultern. Diese trägt an ihrem 21. Geburtstag Konstanze Klosterhalfen (Leverkusen). Die Trierer Silvesterlaufsiegerin war über 3000 Meter in der Halle (8:51,75 Minuten) zwar noch nicht so schnell wie Krause (8:49,43), hält aber seit August den deutschen Freiluftrekord (8:29,89). Im Hinterkopf hat Krause noch die Qualifikation für die Hallen-Weltmeisterschaften (1. bis 4. März) in Birmingham. Ihre Situation sei nicht die einfachste, gibt Krause nach der verpassten 1500-Meter-Qualifikation zu. Auf der Mittelstrecke haben neben Klosterhalfen auch Diana Sujew und Hanna Klein die geforderten 4:11,00 Minuten geknackt. Aber nur zwei Läuferinnen pro Nation sind startberechtigt. Deshalb verspricht die Chance auf ein Birmingham-Ticket über 3000 Meter größer zu sein. Allerdings sind überhaupt erst sieben Deutsche unterm Hallendach unter der WM-Norm von 8:50,00 Minuten geblieben.

Außer Krause ist auch der aus Trier stammende Sprinter Kevin Ugo (bis 2014 PST Trier, jetzt TV Wattenscheid) über 60 Meter gemeldet.