Crosstriathlon-DM kehrt nach Schalkenmehren zurück

Triathlon : Crosstriathlon-DM kehrt nach Schalkenmehren zurück

Jens Roth von Tri Post Trier kann am 1. August 2020 seinen doppelten Titelhattrick in der Vulkaneifel feiern.

(teu) Gerade hat das Organisationsteam des SC Blau-Weiß Schalkenmehren mit den 200 Ehrenamtlichen den Erfolg der zehnten Auflage des Vulkan-Cross-Triathlons (VCT) beim Helferfest mit Live-Musik gefeiert, da erreichte Lothar Kaspers die nächste freudige Nachricht. Zum dritten Mal nach 2013 und 2018 finden in der Eifel am 1. August 2020 die Deutschen Meisterschaften im Crosstriathlon in Schalkenmehren im Rahmen des VCT statt. „Der Vertrag ist frisch unterzeichnet“, erklärt der 61-Jährige aus dem Organisationsteam.

Sonderlich überrascht war er über den Zuschlag nicht. „Wir haben schon irgendwie damit gerechnet. Es kristallisiert sich heraus, dass die DM zwischen Zittau und uns hin und her pendelt“, vermutet Kaspers, dass die Titelkämpfe in den geraden Jahren im Westen und in den ungeraden im Osten der Republik ausgetragen werden. Die sogenannte O-See-Challenge in Zittau und der VCT sind die renommiertesten Crosstriathlon-Rennen in Deutschland. Qualität setzt sich durch. 2018 habe man die DTU-Offiziellen noch einmal beeindrucken können, sagt Kaspers.

Für den Ausrichterverein ist der DM-Zuschlag zum einen eine Ehre. „Und es bringt uns deutlich mehr Teilnehmer“, sagt Kaspers. Crosstriathlon sei nun einmal schon eine Spezialdisziplin und durch das Streckenprofil noch einmal anspruchsvoller, als ein normaler Triathlon. Entsprechend reisen die Teilnehmer oft aus einem großen Umkreis an.

Auf eine kurze Anreise zu seinem vielleicht sechsten Crosstriathlon-DM-Titel in Folge kann sich dagegen Jens Roth freuen. Der 31-Jährige gewann auch in diesem Jahr souverän. „Ich wünsche mir 2020 ein spannenderes Finish“, sagt Kaspers mit einem Augenzwinkern. Einerseits werde Seriensieger Roth national von der nachrückenden Generation gejagt. Außerdem plant der zurzeit beste Triathlet der Region Trier drei Wochen vor dem Rennen in Schalkenmehren sein Debüt über die Ironman-Distanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Rad fahren, 42,195 Kilometer Laufen). Da müsse er sich gut regenerieren, vermutet Kaspers.

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