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Waxweiler
Das Erlebnis steht im Vordergrund

20. Eifelmarathon
20. Eifelmarathon FOTO: Holger Teusch
Waxweiler. Zum 21. Mal lockt der Eifelmarathon am 10. Juni zum längsten Lauf der Region an die Prüm zwischen Waxweiler und Bitburger Stausee.

Gehen die Siegerpreise auf der 42,195-Kilometer-Distanz des Eifelmarathons am Sonntag, 10. Juni, (Beginn 9 Uhr) wieder ins Saarland und nach Nordrhein-Westfalen? Einiges spricht dafür. Mit der Aachenerin Hendrike Hatzmann und Timo Schmidt aus Saarbrücken sind auch für die 21. Auflage des einzigen Marathonlaufs im Leichtathletikbezirk Trier die Vorjahressieger wieder gemeldet.

Das Duo gewann 2017 überlegen. Auf der Ultramarathondistanz von 51,4 Kilometern kann der zeitweise in Biersdorf lebende Belgier Gert Mertens zum dritten Mal nach 2013 und 2017 den Lauf, der an seinem Zweitwohnsitz vorbei führt, gewinnen. Mit seinem Landsmann Benjamin van den Bergh bekommt der 53-Jährige aber einen Traillauf-Spezialisten zum Konkurrenten.

Um Sieg, Platzierung oder Zeit geht es den meisten der bereits rund 300 angemeldeten Teilnehmer des Eifelmarathons allerdings nicht. Beim Gros steht das Landschaftserlebnis im Vordergrund. Und davon gibt es auf allen drei Hauptdistanzen, vom Halbmarathon über den Marathon bis zum Ultra mehr als genug. Ziel für alle Rennen ist in Waxweiler. Dort werden bis auf die Halbmarathonläufer (Schloss Hamm am Bitburger Stausee) auch alle Läufer auf die Strecke geschickt. Meist entlang der Prüm, aber auch den ein oder anderen Hügel hinauf, schlängelt sich der Parcours durch Wälder und Flussauen zur Umrundung des Bitburger Stausees.

Außer den drei langen Strecken werden ein Fitnesslauf über zehn Kilometer (mit Walking), Wanderungen und ein Kinder-Staffellauf angeboten. Anmeldungen sind online (www.eifelmarathon.de) und bei Rita Brandenburg, Telefon 06554/420 sowie am 9. Juni (17-19 Uhr) und 10. Juni (ab 7 Uhr bis eine Stunde vor dem Start) vor Ort im Bürgerhaus in Waxweiler bei Start und Ziel möglich.