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Florian Neuschwander wiederholt Deulux-Lauf-Sieg

Langsur. Erstmals Regen beim Deulux-Lauf: Trotz widriger Bedingungen kamen bei der 21. Auflage des zweitgrößten Volkslauf im deutschen Teil der Region 1686 Läufer ins Ziel. Florian Neuschwander vom Post-SV Trier wiederholte seinen Vorjahressieg im Bitburger-Hauptlauf. Schnellste Frau über zehn Kilometer. war Linda Betzler aus Igel. Holger Teusch

20 Mal hatten die Lauf-Organisatoren der LG Langsur Glück mit dem Wetter. Noch nie regnete es während des Deulux-Laufs. Doch bei der 21. Auflage des grenzüberschreitenden Volkslaufs durch Deutschland und Luxemburg ergoss sich eine wahre Sintflut auf die Ausdauersportler. Wie der Regen strömten trotz allem auch die Läufer nach Langsur: 1686 Zieldurchläufe sind zwar knapp 300 weniger, als im Jubiläumsjahr 2011, aber angesichts der Bedingungen ein gutes Ergebnis.

Im Bitburger-Hauptlauf über zehn Kilometer kam Florian Neuschwander als schnellster wieder ins Trockene. Nach 30:51 Minuten war der 31-Jährige vom Post-SV Trier (PST) im Ziel. Der luxemburgische 5000-Meter-Meister Pol Mellina, der Neuschwander auf zwei Dritteln der Distanz keinen Zentimeter von der Seite wisch, wurde in 31:03 Minuten Zweiter. Den dritten Platz verteidigte Christoph Gallo in 32:11 Minuten. Der Belgier ist damit überlegen Sieger des Bitburger-Läufercups, dessen letztes Wertungsrennen im Rahmen des Deulux-Laufs ausgetragen wurde.

Bei den Frauen gab es das erste Mal seit vier Jahren wieder einen deutschen Sieg. Die für die LG Rhein-Wied startende Linda Betzler aus Igel siegte in 37:44 Minuten vor der Luxemburgerin Martine Melina (37:52) und deren Landsfrau Tania Harpes (38:30).

 Susanne Hamelmann (LG Hamm) fand die einzige Möglichkeit, halbwegs trocken über die zehn Kilometer lange Strecke des Deulux-Laufs zu kommen: Sie lief mit Regenschirm.
Susanne Hamelmann (LG Hamm) fand die einzige Möglichkeit, halbwegs trocken über die zehn Kilometer lange Strecke des Deulux-Laufs zu kommen: Sie lief mit Regenschirm. FOTO: Holger Teusch