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Deulux-Lauf zum letzten Mal über Ausweichstrecke

Laufen : Deulux-Lauf zum letzten Mal über Ausweichstrecke

Der Deulux-Lauf in Langsur ist die inoffizielle Jahresabschlussfeier der Laufbewegung der Region Trier. Rund 2000 Teilnehmer werden am 10. November wieder zum Laufen, aber auch zum Feiern erwartet.

(teu) Aller guten Dinge sind drei. Deshalb müssen die Läufer noch ein Jahr warten, bis es beim Langsurer Deulux-Lauf wieder über die altbekannte Strecke geht. Bei der 27. Auflage des größten rheinland-pfälzischen Zehn-Kilometer- und Finallaufs des Bitburger 0,0% Läufercups geht es am 10. November voraussichtlich zum dritten und letzten Mal über die Ausweichstrecke und damit auch durch Wasserbillig. Grund: Die hölzerne Fußgängerbrücke zwischen dem Langsurer Ortsteil Metzdorf und dem luxemburgischen Moersdorf war so marode, dass sie 2015 gesperrt und 2017 abgerissen wurde.

„Die neue Brücke ist schon da, aber ist noch nicht komplett montiert“, sagt Michael Hurt, der Vorsitzende des Deulux-Lauf-Ausrichtervereins LG Langsur. Die neue, mehr als 60 Meter lange Metallkonstruktion wurde am luxemburgischen Sauerufer zusammengefügt und in diesen Tagen an ihren Bestimmungsort gehoben. Für den 27. Deulux-Lauf ist das allerdings zu spät. Bis Ende November sollen die Nebenarbeiten andauern. Bereits vor der offiziellen Einweihung gegebenenfalls über eine Schotterzuwegung über die insgesamt rund 1,6 Millionen Euro teure neue Brücke und damit wieder über den alten Deulux-Lauf-Parcours zu laufen, ist laut Hurt keine Alternative: „Die Brücke muss ja auch vom TÜV erst abgenommen werden.“

Deshalb wird die Zehn-Kilometer-Strecke des zehnten und letzten Wertungslaufs zum Bitburger 0,0% Läufercups ein drittes Mal mit einem Wendepunkt unter der Sauertal-Autobahnbrücke weitgehend über die Bundesstraße 418 führen. Die deutsch-luxemburgische Grenze wird zwischen Wasserbilligerbrück und Wasserbillig überschritten. Im Großherzogtum geht es über den Sauer-Radweg zur alten Langsurer Grenzbrücke und dann zurück nach Deutschland und ins Ziel.

„Wir freuen uns schon, wenn wir wieder über die alte Strecke laufen können“, sagt Hurt. Die Resonanz der Läufer auf den Alternativparcours sei zwar auch gut gewesen. „Aber es bedeutet für uns einen erheblichen Mehraufwand.“ Sowohl personell als auch wegen der Einrichtung einer Ampelanlage an der Wasserbilliger Grenzbrücke finanziell.

Richtig ins Zeug legt sich die LG Langsur sowieso, um den Teilnehmern viel zu bieten. Angebote wie Kinderbetreuung, Gepäckaufbewahrung, Busshuttle vom Parkplatz am Autobahngrenzübergang Sauertal, kostenloser Nutzung der Trierer Stadtbuslinie 81 und Sektempfang samt großer Siegerehrungsparty mit Musik von DJ Fritz können mit denen kommerzieller Laufveranstalter mehr als nur mithalten. Denn der familiäre Flair der ehrenamtlich organisierten Veranstaltung geht trotz rund 2000 Teilnehmern nicht verloren. Zum Shuttleservice für die Läufer kommt in diesem Jahr einer für die Zuschauer aus den Sauertalgemeinden hinzu. Auch die sollen die Möglichkeit haben, beim Laufsaisonabschluss mitzufeiern. „Wir wollen ja nicht nur etwas für Läufer, sondern für alle machen“, betont Hurt.

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