Die Crossduathlon-Titel sollen in Trier bleiben

Crossduathlon : Die Titel sollen in Trier bleiben

Kaum ein Verein ist deutschlandweit im Crossduathlon so erfolgreich wie Tri Post Trier.

Dass Tri Post Trier im Rahmen des BMW Cloppenburg X-Duathlon am Sonntag, 17. März zum zweiten Mal nach 2017 die deutschen Crossduathlon-Meisterschaften ausrichten kann, kommt der Triathlon- und Duathlon-Abteilung des Post-Sportvereins Trier (PST) wie gerufen. „Vor zwei Jahren waren wir so erfolgreich, dass wir uns nicht bewerben mussten, sondern die DTU (Anmerkung: der nationale Triathlon-Dachverband Deutsche Triathlon-Union) hat uns gebeten, die DM auszurichten“, erzählt der Tri-Post-Vorsitzende Helmut Rach. Vor zwei Jahren gewann Jens Roth und mit Andreas Theobald als Drittplatzierten, Tim Dülfer als Vierten und Marc Pschebizin als Masterssieger (über 40 Jahre) auf dem neunten Platz lagen drei weitere Trierer unter den besten Zehn.

Die Latte liegt dadurch am Sonntag (17. März) natürlich hoch. Zumal Tri Post Trier nicht mit Andreas Theobald und Jens Roth den amtierenden deutschen Vizemeister und Drittplatzierten stellen. „Es stehen fünf bis sechs Leute in der Starterliste, die gewinnen können, aber 50 Prozent Tri Post“, zeigt Roth die Trierer Dominanz auf. Titelverteidiger Martin Gebhard (TSV Altenfurt) hat zudem nicht gemeldet. Malte Plappert (Tri-Team Heuchelberg), der 2018 WM-Bronze bei den U23-Junioren auf der Triathlon-Mitteldistanz gewann, hat die DM-Meldefrist verpasst. In der Teamwertung hat Tri Post Trier seit 2015 ein Abonnement auf den ersten Platz. Die stärksten Konkurrenten der Trierer dürften Mathias Frohn aus der Crossduathlon-Hochburg Schleiden in der Eifel und Timo Böhl (TVE Netphen), der bereits einen nationalen Mannschaftstitel auf im Straßen-Duathlon gewonnen hat, sein.

Die Vorbereitung der Tri-Post-Asse lief dabei unterschiedlich. Während Jens Roth im Februar auf Gran Canaria mit dem zweimaligen Hawaii-Ironman-Gewinner Patrick Lange (DSW Darmstadt) trainierte, kämpfe Theobald, der bei jedem der bisher elf X-Duathlon-Veranstaltungen dabei war, in diesem Winter mit Erkältungen. Dülfer kehrte erst gestern von einem dreimonatigen Trainingsaufenthalt in Neuseeland zurück. „Der X-Duathlon ist bestimmt eine Höhepunkt der Saison. Wir werden auch sehen, wie fit die Jungs mit Blick auf die Bundesliga-Saison sind“, sagt Tri-Post-Coach Marc Pschebizin. Der 45-Jährige startet auch selbst wieder. Pschebizin ist so etwas wie der Vater der Crossduathlon-Erfolge. Er war schon vor 19 Jahren deutscher Vizemeister, gewann fünfmal (2001-05) den Morbacher Crossduathlon als Vorläufer des X-Duathlons und beteiligte sich als einer der ersten an der Xterra-Serie (weltweite Crosstriathlon-Veranstaltungsreihe).

Mehr von Volksfreund