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Frauen im Fokus beim IRT-Halbmarathon mit Rheinlandmeisterschaft

Rheinlandmeisterschaft : Frauen im Fokus beim Halbmarathon

Nach den Rheinlandmeisterschaften ist vor den Titelkämpfen, die LG Meulenwald Föhren richtet am Sonntag einen Halbmarathon aus.

Kleiner und kompakt wie schon in der Zeit vor Corona findet am Sonntag (25. Oktober) der IRT-Halbmarathon bei Föhren statt. Es gibt um 10 Uhr nur einen Start (aber mit Mund-Nasen-Schutz) für die gut 100 Teilnehmer des 21,1-Kilometer-Rennens. Nach den Meisterschaften über zehn Kilometer am vergangenen Sonntag werden auch auf der Hälfte der klassischen Distanz die Rheinland-Besten ermittelt.

Die Chancen, dass die Titel zumindest bei den Frauen bleiben stehen gut. Von den Läuferinnen des Lauftreffs Schweichs, die 2019 mit Isabel Schönhofen in der Einzel- und Teamwertung gewannen, ist diesmal nur Michelle Bauer mit Aussichten auf eine vordere Platzierung gemeldet. Die 31-Jährige (39:47 Minuten) schaffte am vergangenen Sonntag über zehn Kilometer ebenso den Sprung unter die 40-Minuten-Schallmauer, wie Tine Hausmann (PST Trier/39:59). Wie diesem Duo ist auch Gina Breuer eine Zeit im Bereich von 1:30 Stunden zuzutrauen. Zusammen mit Miriam Engel und Irene Schikowski dürfte ihr im Team der TG Konz außerdem der Mannschaftstitel nicht zu nehmen sein. Gespannt sein darf auf die deutsche W-40-Marathon-Vizemeisterin Christina Kappel. Die 42-Jährige vom TuS Irmenach-Kleinich hat in diesem Jahr nur privat zweimal die Marathondistanz bewältigt. Dabei schraubte sie (natürlich inoffiziell) ihre persönliche Bestzeit auf 3:17:28 Stunden.

Die schnellsten Frauen beim IRT-Halbmarathon werden aber von außerhalb des Gebiets des Leichtathletik-Verbands Rheinland (LVR) erwartet. Die 19-jährige Sonja Vernikov vom LAZ Puma Rhein-Sieg, die vergangenen Sonntag im Industriepark Region Trier (IRT) mit 17:29 Minuten Einen Fünf-Kilometer-Streckenrekord aufstellte, reist über Halbmarathon mit einer Bestzeit von 1:20:52 Stunden an. Zum Vergleich: Der deutsche U-20-Rekord liegt bei 1:15:50 Stunden. Die noch ein Jahr jüngere Marie Tertsch vom ASC Darmstadt war mit 36:04 Minuten allerdings über zehn Kilometer schon 40 Sekunden schneller.

Bei den Männern ist der Favorit auf den LVR-Titel auch der auf den Gesamtsieg: Julien Jeandrée, der beim IRT-Zehner noch den Rheinlandmeisterschaftsrekord im Visier hatte (aber in 30:55 Minuten um 32 Sekunden verpasste) möchte es diesmal ruhiger angehen lassen. Zumal mit Yannik Duppich von der LG Vulkaneifel und letztjährige Vizemeister Martin Müller von der ausrichtenden LG Meulenwald Föhren ihre Startzusage wieder zurückgezogen haben. In der Teamwertung dürfte es spannend werden zwischen Jeandrées LG Kreis Ahrweiler und den Bezirksvereinen TG Konz mit dem regionalen Hoffnungsträger Kai Merten und LT Schweich.

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