Benefizlauf HoWUT: Extremlauf durch den Hochwald

Osburg · Mehr als 200 Trailläufer kommen zum dritten Mal nach Osburg zum Hochwaldultratrail (HoWUT). Wegen des Unwetters vor einer Woche fällt diesmal die 68-Kilometer-Distanz allerdings aus.

 Abenteuerliche und anspruchsvolle Strecken erwartet die Teilnehmer des HoWUT, des teilnehmerstärksten Traillaufs der Region, mit Start und Ziel  in Osburg.

Abenteuerliche und anspruchsvolle Strecken erwartet die Teilnehmer des HoWUT, des teilnehmerstärksten Traillaufs der Region, mit Start und Ziel in Osburg.

Foto: Holger Teusch

Einer Woche nach den Extremregenfällen bremsen die Unwetterschäden den größten Traillauf der Region etwas aus. „Wir müssen auf die 68-Kilometer-Strecke verzichten. Alle Teilnehmer sind schon angeschrieben und der überwiegende Teil läuft stattdessen die 45 Kilometer mit“, erklärte Stefan Petry am Freitagvormittag.

Hochwald-Ultratrail: Läufer schwärmen vom HoWUT
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Läufer sind begeistert vom HoWUT

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Foto: Holger Teusch

Der Organisator des Hochwaldultratrails, kurz HoWUT, verbrachte die vergangenen Tage zehn und mehr Stunden damit, die Strecken des Landschaftslaufs zu kontrollieren und Hindernisse aus dem Weg zu räumen. Auf einigen Abschnitten bei der Riveris-Talsperre, die nur die 68-Kilometer-Läufer genutzt hätten, war das nicht möglich. Auf den anderen Distanzen über zehn, 24 und 45 Kilometer gibt es zwar ein paar kleinere Umleitungen wegen umgefallener Bäume und einer weggespülten Brücke, es kann aber gelaufen werden, betont Petry: „Die Läufer werden zwar dreckig werden und auch schon mal nasse Füße bekommen, aber das gehört beim Trail dazu.“

Mehr als 200 Starter (Teilnehmerliste) aus einem halben Dutzend Nationen haben sich zu dem Extremlauf angekündigt. Los geht es ab 9.30 Uhr in der Zivilisation an der Hochwaldhalle in Osburg. Dann geht es aber schnell abseits asphaltierter Wege und Straßen über schmale Pfade bergauf und -ab durch die Wälder. Ziel ist auf dem Festplatz der Osburger Kirmes, wo um 14.30 Uhr außerdem ein Kinderlauf stattfindet.

Die HoWUT-Startgeldeinnahmen dienen ausschließlich zur Deckung der Kosten. Was übrig bleibt, überweist Petry verschiedenen gemeinnützigen Fördervereinen in der Region und dem Projekt Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Mit dem Krankenwagen kann schwerstkranken Menschen in ihrer letzten Lebensphase ein besonderer Wunsch, beispielsweise die Fahrt zu einem Lieblingsort, erfüllt werden.

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