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Im Trierer Moselstadion geht es für die Läufer wieder rund

Leichtathletik-Wettkampf : Es geht wieder rund

Nach den Werfern starten auch die Läufer am Donnerstag, 16. Juli, wieder mit Wettkämpfen. Spannende und schnelle Rennen werden im Trierer Moselstadion erwartet.

Es geht wieder rund im Trierer Moselstadion. Anders als bei den Leichtathletik-Sportfesten in der Vor-Corona-Zeit. Aber beim ersten von bisher zwei geplanten SWT-Läuferabenden (zweiter Termin 23. Juli) am dritten Donnerstag im Juli (16. Juli) darf sich mancher ambitionierte Leistungsläufer seinen Frust über ausgefallene Wettkämpfe aus den Beinen laufen. Die Besetzung der Rennen verspricht schnelle Rennen auf der Rundbahn.

„Die 800 Meter sind super besetzt“, freut sich Marc Kowalinski aus dem Organisationsteam von Trierer Sportakademie und Post-Sportverein Trier (PST). Bei den Frauen scheint sogar eine deutsche Jugend-Jahresbestleistung (bisher 2:09,62 Minuten) durch die Saarländerin Sara Benfares (Meldezeit: 2:08 Minuten) möglich. Die 19-Jährige vom LC Rehlingen führt bereits mit 9:30,18 Minuten die nationale Rangliste an. Sie bekommt Unterstützung von ihrer zwei Jahre älteren Schwester Selma. Gute Zeiten darf man auch von der letztjährigen deutschen 15-Jährigen über fünf Kilometer, Hannah Rödel (ebenfalls LC Rehlingen) sowie Lilian Schmidt, Mona Reuter (beide PST), Katharina Fröhlig von der LG Vulkaneifel (LGV), Leonie Elmer (TG Konz) und der für den 1. FC Kaiserslautern startenden Konzerin Anna Meyer erwarten. Schnell verspricht aber nicht nur das Rennen der Frauen zu werden. Bei den Männern trifft der deutsche Hochschul-Vizemeister Jakob Gieße von der LG Vulkaneifel unter anderem auf Lokalmatador Johannes Hein (PST).

Auch die luxemburgische 400-Meter-Jugendrekordlerin Fanny Arendt (2:09,31 Minuten) ist gemeldet. Doch nachdem das Großherzogtum am 14. Juli als Corona-Risikogebiet eingestuft wurde, müssen deren Athleten einen höchstens zwei Tage alten, negativen Corona-Test vorlegen, um starten zu können, erklärt Kowalinski.

Über 3000 Meter stehen die PST-Läuferinnen Lotta Schlund und Chiara Bermes im Blickpunkt. Beide haben sich im vergangenen Jahr auf Zeiten deutlich unter zehn Minuten verbessert. Um Normen für die auf Anfang September verschobene deutschen Jugendmeisterschaften kann es außer für 800-Meter-Läufer Constantin Fuchs auch für Simon Quint (beide PST) auf der Langstrecke gehen.

„Wir haben extra keine Werbung für das Sportfest gemacht“, erklärt Kowalinski. Beim Wettkampf-Neustart wolle man das Teilnehmerfeld überschaubar halten. 120 Anmeldungen liegen vor, die auf insgesamt 18 Läufe, außer über 800 Meter 3000 Meter, auch über 100 Meter, 200 Meter und ein 4 x 100-Meter-Rennen, aufgeteilt sind. Außer der obligatorischen Erfassung der Kontaktdaten aller Beteiligten, gibt es ausgeklügeltes Wegekonzept mit Einbahn-Regelung auf der Warmlaufrunde und Callroom wie bei großen Meetings.

Startliste