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1000 Teilnehmer und viel Wasser für die Sieger

1000 Teilnehmer und viel Wasser für die Sieger

Obwohl der Stand der Voranmeldungen noch zu wünschen übrig lässt, hofft Maare-Mosel-Lauf-Organisationsleiterin am 30. August bei der 17. Auflage zum dritten Mal in Folge auf eine vierstellige Teilnehmerzahl bei der vom Laufportal des Trierischen Volksfreunds präsentierten Veranstaltung.

Ein logistischer Kraftakt ist der Maare-Mosel-Lauf Jahr für Jahr. Und mit jedem Teilnehmer mehr wird die Herausforderung bei der (zusammen mit dem Hunsrück-Marathon) größten rheinland-pfälzischen Laufveranstaltung auf Punkt-zu-Punkt-Strecken größer. In den vergangenen beiden Jahren kamen mehr als 1100 Läufer, Walker und Wanderer in die Vulkaneifel.

Die organisatorische Herausforderung: Alle müssen erst einmal zum jeweiligen Startort kommen, um dann zum Ziel in Gillenfeld zu laufen. Acht Busse, die mehrmals im Einsatz sind, werden am 30. August vom Zielort Gillenfeld zu den Starts pendeln, erzählte Inge Umbach am Rande der Pressekonferenz zum 17. Maare-Mosel-Lauf in der Laufoase in Ellscheid. Das Problem: Im Bereich um die Gillenfelder Schule, in der sich auch die Startnummernausgabe befindet, sind die Straßen für Busse eng. Mit dem Haltepunkt am Feuerwehrhaus habe man nach vielen Versuchen im vergangenem Jahr aber die optimale Lösung gefunden, sagt Karl-Heinz Schlifter. Der neue Gillenfelder Ortsbürgermeister kennt den Maare-Mosel-Lauf seit Jahren als Helfer.

Zu den bisherigen Startpunkten in Daun-Boverath und Schalkenmehren kam vor zwei Jahren für die sogenannten GesundLand-Strecke im Mehrener Gewerbegebiet ein neuer Startpunkt hinzu. Mit diesem Angebot habe man der Protec-Firmenlauf-Wertung noch einmal einen Schub geben können, glaubt Katharina Bersch. Die Sieben-Kilometer-Strecke abseits der Wettkampfläufer gebe Unternehmen die Möglichkeit, noch mehr Mitarbeiter für das Gemeinschaftserlebnis Maare-Mosel-Lauf gewinnen, erklärt die Geschäftsführerin der GesundLand Vulkaneifel GmbH.

Die Touristiker bringen wie bereits im vergangenen Jahr auch beim 17. Maare-Mosel-Lauf ihre Botschafterin mit: Heike Boomgaarden. "Ich habe im vergangenen Jahr mit meinem Hund mitgemacht. Es war sehr kommunikativ. Ich habe unglaublich viel über die Landschaft erfahren, was mir Einheimische erzählt haben", berichtet die aus verschiedenen Fernseh- und Hörfunksendungen bekannte Natur- und Gartenexpertin. Besonderheit der GesundLand-Strecke: Die Verpflegungsstation in der Ellscheider Laufoase, in der nicht nur Flüssigkeit und Energie nachgetankt werden kann, sondern auch verschiedene Gesundheitsangeboten ausprobiert werden können. So gibt es beispielsweise ein Lehmtrettbecken und eine kostenlose Massage im Heu.

Der teilnehmerstärkste Wettbewerb des Maare-Mosel-Laufs ist aber weiterhin der Halbmarathon. Ein Drittel der 2013 anmeldeten 1338 Sportler (1163 im Ziel) wollte die 21,1 Kilometer von Daun über den Maare-Mosel-Radweg, am Schalkenmehrener Maar nach Gillenfeld absolvieren.

Sie mache sich momentan etwas Sorgen über die Teilnehmerzahlen, sagt Umbach. "Ich habe ein bisschen Angst, dass wir weniger haben werden, als letztes Mal, aber das habe ich immer", sagt die 60-Jährige. Das Ziel sei klar, wieder mehr als 1000 Teilnehmer im Ziel begrüßen zu können. Erschwert wird dies durch die Ferienzeit. Weil der Maare-Mosel-Lauf diesmal und in den kommenden beiden Jahren in den rheinland-pfälzischen Sommerferien liege, werde es schwer, die Teilnehmerzahlen in den Kinder- und Jugendläufen zu halten.

Wärme brauchen die Teilnehmer indes nicht zu fürchten. Rund 150 ehrenamtliche Helfer werden laut Umbach an zwölf Verpflegungsstellen etwa 12 000 Liter Wasser ausschenken. Die Schnellsten des Zehn-Kilometer- und Halbmarathonlaufs brauchen sich gar keine Gedanken um ihren Flüssigkeitshaushalt mehr machen. Sie werden mit mineralstoffreichen Eifel-Wasser aufgewogen.

Weitere Informationen und Anmeldung: Telefon 06573/99190, Internet: www.maaremoselauf.de

Bericht zum Maare-Mosel-Lauf 2013 mit Bildern und Ergebnissen
Bericht zum Maare-Mosel-Lauf 2012 mit Bildern und Ergebnissen