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Benefizlauf
Schüler laufen von Trier nach Bernkastel-Kues

 Förderlehrer Andreas Huhn organisiert seit 2009 den Benefizlauf von Schülern für Ruanda von Trier nach Bernkastel-Kues.
Förderlehrer Andreas Huhn organisiert seit 2009 den Benefizlauf von Schülern für Ruanda von Trier nach Bernkastel-Kues. FOTO: Holger Teusch
Trier/Bernkastel-Kues. Zwölf Etappen, insgesamt rund 60 Kilometer, zum elften Mal planen Schüler aus der gesamten Region am Mittwoch vor den Osterferien (17. April) einen Benefizlauf entlang der Mosel für das rheinland-pfälzische Partnerland Ruanda. Von Holger Teusch

Ein bisschen ist der Ruandalauf am 17. April (Start 9 Uhr bei der ADD in Trier, Willy-Brandt-Platz, Zieleinlauf zirka 15 Uhr Sparkassen-Zentrale Bernkastel-Kues) wie der kleine Bruder des Hospizlaufs, der seit 2004 von Koblenz nach Trier führt. Die Distanz beträgt mit 60 Kilometern aber nur etwa ein Drittel der knapp 200 Kilometer, die Anfang Juli innerhalb von 24 Stunden zurückgelegt werden und es geht in umgekehrter Richtung von Trier moselabwärts bis Bernkastel-Kues. Die Laufgeschwindigkeit (zirka neun Kilometer pro Stunde) ist die gleiche und auch der Zweck ist ähnlich: Die Schüler sammeln Spenden Altersgenossen im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda. Natürlich gilt wie beim Hospizlauf: Mitlaufen ist auch auf Teilstrecken erwünscht!

 Förderlehrer Andreas Huhn organisiert seit 2009 den Benefizlauf von Schülern für Ruanda von Trier nach Bernkastel-Kues.
Förderlehrer Andreas Huhn organisiert seit 2009 den Benefizlauf von Schülern für Ruanda von Trier nach Bernkastel-Kues. FOTO: Holger Teusch

„Im Moment kommen noch Meldungen von Schulen an, die bisher noch nicht mitgemacht haben“, erzählt Initiator Andreas Huhn. „Zum ersten Mal macht auch eine Gruppe von Flüchtlingen aus der Erstaufnahmestelle in der Dasbachstraße mit.“ In seiner Liste hat er bisher außerdem die BBS Saarburg, das Gymnasium Konz, die Grundschulen Gusterath, Longuich, Mehring, Leiwen, Zeltingen, die IGS Morbach, die Realschule plus Neumagen-Dhron und Trier-Ehrang, die Förderschulen Meulenwald (Schweich) sowie Rosenberg und Burg-Landshut aus Bernkastel-Kues notiert. Die Anzahl der Läufer pro Schule schwankt zwischen sieben und 180 bei Siebtklässlern aus Schweich, die allerdings nur von der Schweicher Brücke bis zum Ortsausgang Longuich mitlaufen, so dass kein Transport nötig ist.

Mitfahrmöglichkeiten sind nämlich der limitierende Faktor. „Wir machen unsere Vorbereitungen im Sportunterricht. Falls mehr Schüler mitmachen wollen als wir Plätze in den Bussen haben, entscheiden wir nach deren Verhalten im Schulalltag“, erklärt Huhn. Jeder Schüler soll sich Sponsoren suchen, die pauschal oder je nach erzielten Lauf-Kilometern des Schülers zugunsten des Schulprojekts des Ruanda-Komitees Trier spenden.

Andreas Huhn hofft, dass trotz des Termins unter der Woche wieder der ein oder andere Hobbyläufer Zeit findet, einen Abschnitt mitzulaufen. „Für junge Läufer ist es immer motivierend, wenn ältere an ihrer Seite laufen. Sie wollen zeigen, was sie drauf haben, und merken gar nicht, wie lange sie schon am laufen sind“, berichtet er von seinen Erfahrungen.

Weitere Informationen telefonisch (06588/2760) oder per E-Mail an huhn.andreas@web.de.