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Jeder will, der Beste wird gewinnen!

Internationaler Austausch pur beim 25. Bitburger-Silvesterlauf in Trier: Die Favoriten um Vorjahressiegerin Corinna Harrer, genannt Coco, den in Lettland geborenen Sujew-Zwillingen Diana und Elina, dem aus Äthiopien stammenden Vorjahressieger Homiyu Tesfaye (Nr. 1), Marathonstar Arne Gabius (Nr. 3) und Rekordsieger Moses Kipsoro aus Uganda (Nr. 2) freuen sich mit dem Nachwuchs des Silvesterlauf-Vereins und dessen französischen Freunden aus Burgund auf das Jubiläumsrennen.
Internationaler Austausch pur beim 25. Bitburger-Silvesterlauf in Trier: Die Favoriten um Vorjahressiegerin Corinna Harrer, genannt Coco, den in Lettland geborenen Sujew-Zwillingen Diana und Elina, dem aus Äthiopien stammenden Vorjahressieger Homiyu Tesfaye (Nr. 1), Marathonstar Arne Gabius (Nr. 3) und Rekordsieger Moses Kipsoro aus Uganda (Nr. 2) freuen sich mit dem Nachwuchs des Silvesterlauf-Vereins und dessen französischen Freunden aus Burgund auf das Jubiläumsrennen. FOTO: Holger Teusch
Trier. Fair, ja freundschaftlich trafen am Dienstagmittag die Favoriten des 25. Bitburger-Silvesterlaufs bei der Abschluss-Pressekonferenz im Hotel Mercure vis-à-vis der Porta Nigra aufeinander. Die Vorjahressieger Corinna Harrer und Homiyu Tesfaye gaben sich dabei noch am vorsichtigsten. Holger Teusch

Für die Regensburgerin Corinna Harrer, genannt Coco, ist der Lauf nämlich das erste große Rennen nach einer schweren Verletzung im Sommer. In der Vorbereitung auf die EM hatte sich die Hallen-Vizeeuropameisterin einen Ermüdungsbruch im Mittelfuß zugezogen. "Aber trotzdem würde ich gerne gewinnen", sagte die 23-Jährige, der im Sparkassen-Elitelauf über fünf Kilometer als erster Frau der Hattrick gelingen kann.

Homiyu Tesfaye, der aus Äthiopien stammende WM-Fünfte von Moskau, der seit Sommer 2013 für Deutschland startberechtigt ist und mit seinem Coup vor einem Jahr nach 17 Jahren wieder für einen deutschen Sieg sorgte, gab sich ganz diplomatisch: "Der Beste wird gewinnen." Und natürlich wäre er wieder gerne derjenige, der am Silvesternachmittag auf dem Trierer Hauptmarkt die Arme als Sieger in die Luft reißen darf.

"Wenn man hier am Start steht, will man auch gewinnen", sagt Arne Gabius. Deutschlands schnellster Marathonläufer weiß aber auch, dass das alle rund 50 Teilnehmer des Bitburger-Laufs der Asse so denken. Moses Kipsiro natürlich ganz besonders. Bei jedem seiner bisher vier Trier-Besuche (2005-07, 2012) reiste er als Sieger ins heimische Uganda zurück.

Mehr zum Silvesterlauf-Abschluss-Pressekonferenz morgen im Trierischen Volksfreund.