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Spendenlauf durchs Überflutungsgebiet von Ehrang und Quint bei Trier

Spendenlauf : Spendenlauf durchs Überflutungsgebiet

Ehranger Lauforganisatoren geben trotz jährlich immer neuer Hürden nicht auf und stellen bereits die dritte Veranstaltung auf die Beine.

Nach der erfolgreichen Premiere des Ehranger Stadtmauerlaufs 2019 kam Corona. Beim SV Ehrang steckte man den Kopf nicht in den Sand und organisierte 2020 pandemiegerecht im weitläufigen Gelände statt im Ortskern einen Berglauf auf die Hochmark. Vor knapp zwei Monaten standen bei der Juli-Flut auch weite Teile der Stadtlaufstrecke unter Wasser. Ein Stadtmauerlauf? Unmöglich! Der SV Ehrang gibt aber nicht auf. Im Gegenteil: Am Sonntag, 5. September veranstaltet der Sportverein eine vom Trierischen Volksfreund präsentierte Benefiz-Veranstaltung zugunsten der Geschädigten in den Trierer Stadtteilen Ehrang und Quint.

Es wird kein Wettkampf im bisherigen Sinn. „Der Lauf wird ein Freundschaftslauf ohne Zeitmessung“, erklärt Mitorganisator Damian Gindorf. Die Teilnehmer können sich laufend ein Bild vom Ausmaß der Zerstörung machen. Die Laufrunden führen durch das Überschwemmungsgebiet. Der passionierte Mittelstreckenläufer Gindorf will Strecken von ein, drei und etwa fünf Kilometer Länge abstecken. Damit soll unabhängig vom Leistungsvermögen jedem die Möglichkeit gegeben werden mitzulaufen und so seine Solidarität mit den Flutgeschädigten zu zeigen. Der Start ist ab 14.30 Uhr geplant. Startnummern gibt es am Ehranger Feuerwehrgerätehaus ab 13 Uhr gegen 10 Euro Pfand. Um Voranmeldung im Internet unter www.chiplauf.de bis Donnerstag, 2. September wird gebeten.

Wer die Ehranger und Quinter Hochwassergeschädigten finanziell etwas unterstützten will, kann je nach Gusto einen Betrag in die bereitstehende Spendenbox werfen oder bei der Rückgabe der Startnummer auf das Pfandgeld verzichten.

Informationen: www.sv-ehrang.de und per E-Mail: ehriker-stadtmauerlauf@gmx.de