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Trier, das deutsche Crossduathlon-Mekka

Crossduathlon : Trier, das deutsche Crossduathlon-Mekka

Zum 13. Mal treffen sich am 8. März die Ausdauerathleten beim BMW Cloppenburg X-Duathlon in Trier. Die Online-Anmeldung schließt am morgigen Sonntag (1. März).

Der Weißhauswald ist ein Mekka für Crossduathleten - deutschlandweit, aber auch darüber hinaus. Bei der Deutschen Triathlon-Union (DTU) habe man mittlerweile den Ruf einer Crossduathlon-Hochburg, sagt Helmut Rach. Das liegt am BMW Cloppenburg X-Duathlon, die Tri Post Trier, die Triathlon-Abteilung des PST Trier, am 8. März zum 13. Mal durchführt. Aber auch an den Erfolgen der Trierer Ausdauermehrkämpfer im Gelände. 2019 fanden die Deutschen Crossduathlon-Meisterschaften in Trier statt.

Dieses Jahr sei das wegen der Vergabe der Crosstriathlon-Meisterschaften an Schalkenmehren (Vulkaneifelkreis Daun) und wegen des regionalen Proporz' nicht möglich gewesen, erklärt X-Duathlon-Veranstaltungsleiter Andreas Grub. Es gebe nur zwei oder drei Standorte, an denen das überhaupt möglich ist, betont Rach. Der Tri-Post-Vorsitzender kann sich vorstellen, dass man sich wieder für die Titelkämpfe 2021 bewirbt. „Aber erst kommt mal der 8. März“, betont Rach, sich erst einmal den 13. X-Duathlon zu konzentrieren.

Mehr als 300 Starter standen zwei Tage vor der Schließung des Online-Meldeportals am 1. März bereits in der Starterliste. Die Region Trier ist unter anderem mit den zwei ehemaligen Gewinnern des Cross der Asse, Jens Roth (Sieger 2017) und Andreas Theobald (2014) stark vertreten. Jens Roth meldete sich am Freitag bei der Abschluss-Pressekonferenz in den Räumen des X-Duathon-Titelsponsors BMW Cloppenburg aus dem Trainingslager auf Lanzarote, wo er unter anderem mit dem zweimaligen Hawaii-Ironman-Sieger Patrick Lange trainiert. „Ich bin momentan ziemlich paniert, aber ja noch neun Tage, um mich zu erholen“, sagte er.

Theobald, der gestern seinen 27. Geburtstag feierte, hat noch keinen X-Duathlon ausgelassen. Bei der Premiere 2008 (damals als 13. auf im sogenannten Volksduathlon) war das für den ehemaligen Turmspringer das Schlüsselerlebnis für den Wechsel ins Lager der Triathleten. „Ich kenne die Strecke in- und auswendig. Aber sie ist total wetterabhängig. Man die an einem Tag abfahren und am nächsten ist sie schon wieder ganz anders“, sagt er über den MTB-Parcours vom Weißhauswald über den Kockelsberg.

Momentan sieht es nach einer Schlammschlacht aus, aber Rach hofft vor allem für die rund 100 Helfer auf trockenes Wetter. Denn diese sind teilweise von freitags bis sonntags unter freiem Himmel im Einsatz. Und natürlich auch davor. Pokale und Medaillen sind nachhaltig aus Holz und in Heimarbeit der Tri-Post-Mitglieder gefertigt.