Trierer Stadtlauf : Der Trierer Stadtlauf von A bis Z

Leichtathletik: Die Veranstaltung, die den Laufsport in der Region am meisten geprägt hat, findet am morgigen Sonntag unter besonderen Vorzeichen zum 36. Mal statt.

Erstmals seit 1984 müssen beim Trierer Stadtlauf am morgigen Sonntag wegen Hitze die Startzeiten geändert werden. Was sonst noch wichtig ist, hier in alphabetischer Reihenfolge:

A wie Anmeldung: Spontan mitlaufen? Kein Problem: Am heutigen Samstag von 10 bis18 Uhr und am Stadtlauf-Sonntag ab 7 Uhr sind noch Anmeldungen im Servicezelt an der Porta Nigra möglich. Aufpassen: Spätestens eine Stunde bevor der jeweilige Startschuss fällt, sollte man seine Startnummer in den Händen halten.

B wie Benefizaktion: An der Kreuzung Franz-Georg- und Schöndorfer Straße mit Wasserweg steht das sogenannte Spendentor. Wer hindurchläuft, spendet der Trierer Lebenshilfe automatisch fünf Euro.

C wie Chip: Die Zeit über zehn Kilometer und im Halbmarathon wird mit einem Chip gemessen, der am Schuh befestigt werden muss. Wer keinen Chip hat, kann ihn sich leihen oder kaufen.  In allen anderen Wettbewerben kommt ein Einwegsystem mit eingebautem Chip in der Startnummer zum Einsatz. In jedem Fall beginnt die Uhr erst beim Überlaufen der Startlinie an zu ticken (Nettozeit).

D wie Dülfer, Vorname Tim: Der 25 Jahre alte Triathlet sammelte am vergangenen Wochenende als Zweitschnellster im Tri-Post-Team wichtige Punkte, um den Triathlon-Bundesligisten aus der Abstiegszone zu führen. „Ich fand den Lauf letztes Jahr so toll, dass ich mich einfach anmelden musste. Mal sehen, was dabei rauskommt“, sagt Dülfer. Vielleicht ja eine neue Zehn-Kilometer-Bestzeit? Die liegt bei 32:23 Minuten – schneller als Stadtlauf-Sieger Alexander Bock (LC Rehlingen/32:25) 2018.

E wie Engel, Vorname Yvonne: Die Halbmarathon-Vorjahressiegerin geht wieder auf die 21,1 Kilometer lange Strecke. Nach langwieriger Verletzung allerdings ohne Sieg­ambitionen.

F wie Firmenlauf: Der SWT-Firmenlauf über 5,4 Kilometer ist nach dem Alwitra Zehn-Kilometer-Lauf der zweitgrößte Einzelwettbewerb. Weil gleichzeitig der Sparkassen-Publikumslauf gestartet wird, darf man um 9.55 Uhr das größte Startfeld des Tages erwarten.

G wie Goineau, Vorname Volker: Der Franzose im Trikot der LG Braunschweig ist mit einer persönlichen Bestzeit von 30:34 Minuten Favorit über zehn Kilometer.

H wie Halbmarathon: Die Stadtlauf-Ursprungsdistanz (1984 als 20-Kilometer-Lauf) ist zwar nicht mehr der größte Einzelwettbewerb, aber der prestigeträchtigste. Mit Martin Müller (LG Meulenwald Föhren) und Crosslauf-Rheinlandmeister Yannik Erz (Ausdauerteam Morbach) hat die Region Trier zwei heiße Eisen im Feuer.

I wie Internet:  Es wird zur wichtigsten Kommunikationsplattform für den Stadtlauf. Unter www.triererstadtlauf.de gibt es nach dem Lauf Ergebnisse und Urkunden zum Ausdrucken.

J wie Jakob, Vorname Torsten: Der saarländische Halbmarathonmeister gehört zu den Favoriten über 21,1 Kilometer.

K wie Kinder:  Mehr als 700 Nachwuchsläufer sind angemeldet.

L wie Luxemburger: Sie sind zahlreich und mit Isabelle Hoffmann und Jessica Schaaf auf der Halbmarathondistanz sowie Christophe Kass über zehn Kilometer aussichtsreich vertreten.

M wie Mathematik: Den aus Speicher in der Eifel stammenden Mathematiker Martin Siebenborn, der mittlerweile Professor in Hamburg ist, sollte man über zehn Kilometer auf der Rechnung haben.

N wie Nachbereitung: Für den Vorstand des Stadtlauf-Vereins wird nach den Rennen der Abbau angesichts der prognostizierten Temperaturen schweißtreibendend. Aber noch am gleichen Abend setzt man sich traditionell zusammen, um Resourcen aufzufüllen und die Veranstaltung kritisch Revue passieren zu lassen.

O wie Omas und Opas: Von ihnen wird man wieder viele sehen, wenn die Kleinsten bis sechs Jahre um 9.45 Uhr auf ihre neue, schattige Strecke (siehe Info) gehen.

P wie Post-Sportverein Trier: Vom größten Trierer Sportverein, zeitweise auch Stadtlauf-Ausrichter und immer noch eng mit der Veranstaltung verbunden, kommen die meisten der aussichtsreichsten Läufer der Region.

Q wie Quatar: Das Emirat ist nicht in der mehr als 40 Nationen umfassenden Länderliste der Teilnehmer zu finden.

R wie Ruderer: Mehrere werden am Start sein, so wie die ehemalige deutsche Jugendmeisterin Maren Geib vom RV Treviris Trier, die den Halbmarathon bestreitet.

S wie Strecke: Sie führt ausschließlich durch die Trierer Stadtteile rechts der Mosel (siehe Grafik).

Während für die Zehn-Kilometer-Läufer nach einer Runde wie bisher auf der Simeonstraße das Ziel ist, gehen die Halbmarathonläufer über Glocken- und Rindertanzstraße auf eine zweite Runde. Bei den kürzeren Distanzen wird entsprechend abgekürzt.

T wie Teilnehmer: Es werden wieder mehr als 3000 erwartet.

U wie Uhrzeit: Startzeiten und -orte wurden wegen der Hitze vor- und teilweise vom Startort verlegt (siehe Info).

V wie Verpflegung:  Sie gibt es im Schnitt alle 2,5 Kilometer in flüssiger Form und im Ziel.

W wie Wasser: Das kühle Nass wird zusätzlich bei der Berufsfeuerwehr und am Landesmuseum auf die Läufer gespritzt, damit sie sich erfrischen können.

X als Kürzel für Cross- oder Querfeldein: Das braucht man beim Stadtlauf nicht. Die Strecke ist komplett asphaltiert oder gepflastert.

Y wie Yannick, Nachname Pütz: Der 21 Jahre alte 800-Meter-Landesmeister aus Greimersburg in der Eifel kann auch zehn Kilometer schnell laufen und gehört mit einer Bestzeit von 32:44 Minuten zu den Favoriten.

Z wie Zuschauer: Porta Nigra und Zieleinlauf auf der Sim sind die klassischen Zuschauerpunkte.

Schlachtenbummler, die ein paar Meter zu Fuß zurücklegen wollen, können die Läufer auch in der Nähe des Hauptbahnhofs noch einmal sehen.

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