Zum Jubiläum neue Stadtlauf-Strecke

Wie bereits zum Silberjubiläum wird es auch beim 30. Trierer Stadtlauf am 30. Juni eine neue Strecke geben. Mehr als 120 000 Euro setzte der Ausrichterverein Trierer Stadtlauf e.V. im vergangenen Jahr um.

Die beste Nachricht zuerst: "Es wird keine Änderung bei den Startgeldern geben", verkündete Nicolas Klein bei der Jahreshauptversammlung des Trierer Stadtlauf e.V. am vergangenen Freitag in Mertesdorf. Ein Start bei der größten Laufveranstaltung der Region wird beim Jubiläum am 30. Juni nicht teurer, verspricht der 31-Jährige, der sich den Stadtlauf-Vereinsvorsitz mit dem ein Jahr älteren Andreas Rippinger teilt.

Das ist auch deshalb möglich, weil der Verein das Jahr 2012 mit einer "schwarzen Null" abgeschlossen hat. Einnahmen von 121 109 Euro standen Ausgaben von 120 403 Euro gegenüber. Dabei ist mehr als ein Drittel ein durchlaufender Posten für das Chippfand. Das müssen Stadtlauf-Teilnehmer ohne eigenen Zeitmesschip hinterlegen.

2011 war die Null noch rot (706 Euro Verlust). "Wir hatten 2012 600 Läufer mehr, was sich natürlich auch positiv auf unsere Kasse ausgewirkt hat", erklärte Klein. 2687 Läufer wurden bei der 29. Auflage im Ziel registriert. "Beim Dreißigsten und so vielen Dreien sollten wir dieses Jahr die 3000er-Marke knacken", hofft Klein und fügt gleich hinzu: "Wir wollen aber auch nicht zu groß werden. Es soll familiär bleiben."

Die Läufer sollen beim vom Laufportal des Trierischen Volksfreunds präsentierten Stadtlauf-Jubiläum mit einer neuen, flacheren Strecke gelockt werden. Nachdem seit 2008 die Stadtlauf-Runde durch Trier-West führte, geht es jetzt durch das Nord-Viertel. "Die Euphorie in Trier-West ist nicht mehr so groß. Läufer haben uns gesagt, dass sie sich verloren fühlen", begründet der für die Strecke verantwortliche Udo Rumland die Abkehr. Der neue Parcours rückt die Porta Nigra noch mehr in den Mittelpunkt. "Die Läufer sind innerhalb einer Minute an allen Startpunkten", verspricht Klein.

Extra: Neue Stadtlauf-Strecke
Die Runde führt über Paulin- und Herzogenbuscher Straße zum Verteilerkreisel und von dort durch Franz-Georg- und Schöndorfer Straße am Landesmuseum vorbei. Über Saarstraße und St.-Barbara-Ufer geht es zurück auf den Alleenring und über die Neustraße in die Fußgängerzone. Während für die Zehn-Kilometer-Läufer nach einer Runde wie bisher auf der Simeonstraße das Ziel ist, gehen die Halbmarathonläufer über Glocken- und Rindertanzstraße auf eine zweite Runde. Kürze Strecken werden auf verkürzten Strecken gelaufen. Die Start befinden sich an der Porta Nigra (zehn Kilometer, Volksfreund-Jugendlauf, 5400 Meter) und in der Moselstraße (Halbmarathon).