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Crossduathlon
X-Duathlon dank DM auf Rekordkurs

 Der Tri-Post-Trier-Vorsitzende Helmut Rach präsentiert ein großes X, dass Altersklassensieger beim BMW Cloppeburg X-Duathlon am 17. März 2019 erhalten und freut sich zusammen mit seinen Vereinskameraden Nicole Böhme-Laglasse, Andreas Grub (von links), Marc Pschebizin und Jens Roth (von rechts) sowie Stefan Bill vom neuen Volksduathlon-Namenssponsor AOK auf die zwölfte Auflage, in dessen Rahmen zum zweiten Mal werden dabei die deutschen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen werden.
Der Tri-Post-Trier-Vorsitzende Helmut Rach präsentiert ein großes X, dass Altersklassensieger beim BMW Cloppeburg X-Duathlon am 17. März 2019 erhalten und freut sich zusammen mit seinen Vereinskameraden Nicole Böhme-Laglasse, Andreas Grub (von links), Marc Pschebizin und Jens Roth (von rechts) sowie Stefan Bill vom neuen Volksduathlon-Namenssponsor AOK auf die zwölfte Auflage, in dessen Rahmen zum zweiten Mal werden dabei die deutschen Meisterschaften im Crossduathlon ausgetragen werden. FOTO: Holger Teusch
Trier. Bis zum heutigen Montag, 11. März, ist die Online-Anmeldung zum zwölften BMW Cloppenburg X-Duathlon geöffnet. Am 17. März könnte es einen Teilnehmerrekord geben. Von Holger Teusch

380 Starter kamen vor zwei Jahren zum Crossduathlon im Trierer Weißhauswald. Damals wie bei der zwölften Auflage am kommenden Sonntag (17. März) wurden beim sogenannten X-Duathlon von Tri Post Trier auch die deutschen Meister in der Geländevariante aus Laufen, Rad fahren und noch einmal Laufen ermittelt. Und wie 2017 verspricht es wieder einen Teilnehmerrekord zu geben. Nur vier Meldungen fehlten gut 24 Stunden bevor die Online-Anmeldung schließt, zum Höchststand. „Der Rekord ist in greifbarer Nähe“, freute sich Organisationsleiter Andreas Grub bei der Abschluss-Pressekonferenz am vergangenen Freitag.

Die Anmeldung für die nationalen Meisterschaften ist bereits seit dem 3. März geschlossen. 143 Eliteathleten, darunter alle Asse des Ausrichterverein, bewerben sich um die Titel. Alle anderen können sich aber noch bis Montag, 11. März online und am Tag vorher sowie am Renntag vor Ort anmelden. „Duathlon ist ein Sport, der bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann“, betont der Tri-Post-Vorsitzende Helmut Rach. Der jüngste Teilnehmer am 17. März wird kaum sechs Jahre alt sein. Die Ältesten, wie der Uwe Lellinger von der TG Konz, weit über 70.

Jeder, der beim X-Duathlon das Ziel erreicht, darf sich auf eine besondere Auszeichnung in Form freuen. Statt einer Medaille gibt es ein hölzernes X mit eingebrannter Jahreszahl. Statt Pokalen ebenfalls aus Holz gefertigte Trophäen. „Das wird alles in abendlicher Runde von unseren Vereinsmitgliedern hergestellt. Das ist echte Handarbeit“, erklärt Rach. Das X steht einerseits für den Wettkampf im Gelände („Cross“), ist aber auch in Anlehnung auf eines der wichtigsten Produkte des Namenssponsor BMW Cloppenburg gemünzt. „Das gibt uns von Beginn an die Planungssicherheit“, betont Rach.

 Die Treppen vom Falschen Biwertal hinauf zum Wildgehege sind auch in diesem Jahr wieder eine Schlüsselstelle beim Laufen im Rahmen des Trierer BMW Cloppenburg X-Duathlons.
Die Treppen vom Falschen Biwertal hinauf zum Wildgehege sind auch in diesem Jahr wieder eine Schlüsselstelle beim Laufen im Rahmen des Trierer BMW Cloppenburg X-Duathlons. FOTO: Holger Teusch

Ohne Ehrenamtliche geht aber trotzdem nichts. Insgesamt 115 Helfer werden laut Nicole Böhme-Laglasse am Renn-Wochenende im Einsatz sein. Sie haben unter anderem die Aufgabe die Strecke mit Start und Ziel im legendären Trierer Waldstadion und durch den Weißhauswald zu präparieren und abzusichern, Startnummern auszugeben, die Wechselzone aufzubauen und zu betreuen sowie für Essen und Trinken für Sportler und Zuschauer zu sorgen. Obwohl bereits eine dreistellige Helferzahl rekrutiert wurde, bedauert Böhme-Laglasse, dass es immer schwerer werde, Freiwillige zu finden.

Streckenposten bekommen wegen des zuschauerfreundlichen Rundkurses wie das Publikum viel vom Rennen mit. Im sogenannten „Cross der Asse“, in dem auch die deutschen Meister ermittelt werden, muss die bis auf den Kockelsberg führen Mountainbike-Strecke viermal absolviert werden. Wie auf der Laufstrecke, die die Treppe zum Wildgehege umfasst, können die Sportler an manchen Stellen zweimal pro Runde angefeuert werden. Manch einer werde sich vielleicht beim Zuschauern zum Mitmachen im kommenden Jahr motivieren lassen, glaubt der Vorsitzende des Trierer Stadtsportverbands Marco Marzi.

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