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Laufend Kilos verlieren – der Nebeneffekt regelmäßiger Laufeinheiten

Laufend Kilos verlieren – der Nebeneffekt regelmäßiger Laufeinheiten

Laufen macht glücklich und fit. Das wirkt sich auch auf die Figur aus: Wer regelmäßig joggt, ein paar Regeln beachtet und Spaß bei der Sache hat, der kann beim Laufsport unbeschwert den überflüssigen Pfunden davon laufen.

30 TV-Leser nehmen zurzeit an der Laufschule von Bitburger 0,0 % und dem Trierischen Volksfreund teil. Ihr Ziel ist der Bitburger Stadtlauf am 11. September. Ob fünf Kilometer oder zehn Kilometer, ob Beginner oder ambitionierte Hobby-Läufer - Woche für Woche sporteln sie gemeinsam nach den Plänen der Laufexperten von get-fit. Zwar steht hier das sportliche Ziel - der erfolgreiche Ziellauf in Bitburg - oben an, doch sicherlich werden sie nebenbei merken, wie der Körper fitter und die Figur immer definierter wird. Denn mit regelmäßigen Laufeinheiten tut man dem gesamten Körper etwas Gutes. Joggen beansprucht schließlich fast die gesamte Muskulatur des Menschen.

Wer laufend Pfunde verlieren möchte, muss - wie grundsätzlich beim Abnehmen - eine negative Energiebilanz aufweisen. Das heißt: Der Köper muss mehr Kalorien verbrennen, als er zu sich nimmt. Wer plötzlich öfter läuft, verbrennt mehr Kalorien als sonst und macht den ersten Schritt in Richtung negative Energiebilanz. Hat man gerade erst mit dem Laufsport begonnen, genügen langsame Laufeinheiten - oder Alternativen wie Walking - um die Fettverbrennung des Körpers anzukurbeln. Läuft man regelmäßig und ist sportlich aktiv, sollte man seine Laufeinheiten so gestalten, dass sie fordern und ordentlich einheizen. Das geht beispielsweise mit Intervallläufen - sprich mit abwechselnden Tempoläufen. Außerdem gilt: Wer häufiger in die Laufschuhe schlüpft, bei dem ist der Nachbrenneffekt größer. Doch Achtung: Kalorienverbrennen ist nicht gleich Kalorienverbrennen. Wird der Körper stark beansprucht, greift er zunächst auf Kohlenhydrate als schnelle Energielieferanten zurück. Den Fettpolstern geht es also nicht direkt an den Kragen. Hier gilt es, herauszufinden, wie der eigene Körper auf Tempo und Dauerläufe reagiert.

Purzeln die Pfunde anfangs nur langsam oder - im Gegenteil - der Zeiger auf der Waage wandert trotz Laufeinheiten in die falsche Richtung, kann das einen ganz natürlichen Grund haben: Beginnt man mit dem Sport, baut man zunächst einmal Muskeln auf. Diese wiegen mehr als Körperfett und bringen somit mehr Gewicht auf die Waage. Davon sollte man sich also nicht entmutigen lassen, schließlich tut sich etwas im Körper. Jetzt sollte man unbedingt am Ball blieben: Gesunde Ernährung, weniger Fett und Zucker, dafür mehr Eiweiß kurbeln den Stoffwechsel und die Fettverbrennung an. Außerdem wird man selbst merken, dass man sich nach einer Laufeinheit lieber gesund ernähren möchte. Nicht zu unterschätzen ist auch die Tatsache, dass man beim Laufen Stress abbaut, der oftmals dafür verantwortlich ist, dass sich zum einen hartnäckiges Bauchfett festsetzt und zum anderen, dass man öfter zum Kühlschrank schreitet.

Wer also Geduld mitbringt, regelmäßig joggt, sich gesund ernährt und für sich selbst herausfindet, mit welchen Laufeinheiten, Distanzen und Belastungsphasen sein Körper auf die überschüssigen Fettpolster zurück greift, der kann mit Spaß am Sport laufend abnehmen.