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Lilly Förster (PST Trier) als erste Elfjährige unter 2:30 Minuten

Leichtathletik : Förster als erste Elfjährige unter 2:30 Minuten

Vor der Regenunterbrechung lief es beim Rehlinger Pfingstsportfest für den Leichtathletik-Nachwuchs aus der Region gut.

Bei den Nachwuchs-Wettbewerben des 57. Pfingstsportfest im saarländischen Rehlingen lief am Sonntag noch alles nach Plan. Sowohl was die zeitlich Abfolge, als auch was die Resultate der jungen Leichtathleten aus der Region Trier betraf. Für die herausstechende Leistung sorgte dabei Lilly Förster. Die Nachwuchsläuferin des Post-Sportvereins Trier (PST) löschte nach mehr als drei Jahrzehnten die W-11-Bezirksbestzeit über 800 Meter von Anna Schuberth aus den Listen. Die spätere Deutsche Jugendvizemeisterin von der LG Vulkaneifel lief im Herbst 1991 handgestoppt 2:30,1 Minuten. Förster blieb nun mit 2:29,83 Minuten als erstes Mädchen der Region Trier in der Altersklasse W 11 (dazu zählen alle, die im betreffenden Jahr ihr elftes Lebensjahr vollenden) unter der 2:30-Minuten-Marke. Damit belegte die Tochter von Triathlontrainer Marc Pschebizin, die erst in einigen Tagen ihren elften Geburtstag feiert, im Rennen der 13-Jährigen hinter der Rehlinger Lokalmatadorin Liara Schulze (2:28,39) den zweiten Platz.

Gute Zeiten und Podiumsplatzierungen gab er auch durch Jan Rinnenburger (PST), der über 800 Meter der Altersklasse U 20 in 2:01,93 Minuten vor Jan Keller (TG Konz/2:02,98) siegte. Matusen Kumarathas (2:02,65) und Philipp Adam (2:02,69/beide PST) mussten sich bei den Unter-18-Jährigen nur Nicolas Kopelsky (Saarbrücken/2:00,53) geschlagen geben. Marlene Moll (PST) fehlten mit 2:34,27 Minuten nur 18 Hundertstelsekunden zum W-14-Sieg über die Luxemburgerin Eve Weis (2:34,09). Die 15-jährige Anna Michels (LG Vulkaneifel) belegte im U-18-Rennen gegen die ältere Konkurrenz zwar nur den fünften Platz, lief aber 2:26,23 Minuten.

Nach eineinhalb Stunden Regenpause und als Zweitjüngste im Hochsprung des Hauptprogramms kam Anna-Sophie Schmitt mit 1,74 Meter nicht an ihre Bestleistung von 1,83 Meter heran. Dass das aber auch an den Wetter-Bedingungen lag, zeigten die Höhen der Spitzenspringerinnen. Beim Sieg der Usbekin Safina Sadullaeva mit 1,88 Metern blieben beispielsweise die zweimalige Deutsche Hallenmeisterin Imke Onnen (Hannover) als Dritte mit 1,82 Metern und Zwei-Meter-Springerin Marie-Laurence Jungfleisch (Sechste mit 1,82 Meter) noch deutlicher unter ihren persönlichen Rekordmarken.

Weitere Ergebnisse:

Mädchen W 13, 800 m: 4. Giovanna Engel (TG Konz) 2:40,66 Minuten.

Jungen M 12, 800 m: 3. Gabriel Rademacher (PST Trier) 2:38,40 Minuten. M 13, 800 m: 4. Manuel Kaufmann (PST Trier) 2:42,24 Minuten. M 14, 800 m: 3. Maximilian Hopp (TuS Fortuna Saarburg) 2:27,08 Minuten.