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Linda Betzler Fünfte bei U23-DM mit 5000-Meter-Bestzeit

Linda Betzler Fünfte bei U23-DM mit 5000-Meter-Bestzeit

5000-Meter-Läuferin Linda Betzler aus Igel und Hammerwerfer Patrick Weber von der TG Konz erreichten als Fünfte die besten Platzierungen der Starter aus der Region bei den deutschen U23-Junioren-Meisterschaften.

Die für die LG Rhein-Wied startende Linda Betzler steigerte über zwölfeinhalb Runden ihre persönliche Bestzeit um 17 Sekunden auf 17:24,48 Minuten und belegte den fünften Platz. Die 19-Jährige steht damit an 14. Stelle der "ewigen" Rheinland-Bestenliste. "Ich habe auf den letzten zwei Runden noch einmal richtig Gas gegeben und die auf den letzten 400 Metern noch drei andere Läuferinnen überholt", freute sich Betzler über ihre bisher beste DM-Platzierung.

Als Fünfter einen Platz weiter vorne als vor einem Jahr landete Patrick Weber. Der Hammerwerfer der TG Konz blieb mit 53,36 Metern im vierten Versuch allerdings fast vier Meter unter seiner Vorjahresweite bei der U23-DM. Seine Vereinskameradin Carina Ludwig verpasste als Zehnte mit 45,00 Metern den Endkampf der besten Acht.

Nicht ins Finale kamen auch Chiara Bermes und Christopher Pieper vom Post-SV Trier (PST). "Mit dem Finale hatte ich nicht gerechnet. Die Durchgangszeiten waren so, wie vor einer Woche, aber auf der letzten Runde hat diesmal die Kraft gefehlte", sagte die 18-Jährigen aus Morscheid über 4:47,41 Minuten im 1500-Meter-Vorlauf. Am vorangegangenen Wochenende hatte Bermes bei der Jugend-DM den sechsten Platz belegt.

Pieper schrammte nach 10,83 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf im Zwischenlauf mit 10,88 Sekunden um sechs Hundertstel am Finaleinzug vorbei. Über 200 Meter fehlten nach 22,03 Sekunden in der ersten Runde zwei Zehntel für den Endlauf. "Mit der Zeit über 100 Meter bin ich zufrieden. Über 200 Meter wäre ich gerne unter 22 Sekunden gekommen. Mit der ersten hatte ich aber die ungünstigste Bahn", sagte der 20-Jährige.

Nicht gut lief es für die 3 x 1000-Meter-Staffel des PST. Dominik Werhan, Alexander Bock und Christoph Wahlen blieben mit 7:59,99 Minuten weit unter ihren Möglichkeiten und belegten den 16. Platz.