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Mirco Zenzen so schnell, wie seit 2012 nicht mehr

Mirco Zenzen so schnell, wie seit 2012 nicht mehr

Das Leichtathletik-Sportfest im belgischen Oordegem ist nicht bei Belgiern beliebt. Der Regensburger Florian Orth lief als 1500-Meter-Zweiter hinter dem Marokkaner Mikhou Sadik (3:33,47 Minuten) mit persönlicher Bestzeit von 3:34,54 Minuten zum zweiten Mal in dieser Saison unter der EM-Norm für Zürich. Auch Mirco Zenzen und Yannik Duppich von der LG Vulkaneifel nutzten die guten Bedingungen in Flandern für güte Zeiten.

"Ganz etwas anderes, als die Rennen hier in der Umgebung", so beschreibt Mirco Zenzen den 1500-Meter-Lauf beim Memorial Léon Buyle in Oordegem. Der 20-Jährige von der LG Vulkaneifel lief die dreidreiviertel Stadionrunden in Belgien in 3:56,22 Minuten (vierter Platz D-Lauf im Abendprogramm). Schneller war zuletzt vor zwei Jahren mit Marc Kowalinski (PST Trier) ein Läufer aus der Region. Zenzen verfehlte seine persönliche Bestzeit (3:54,46) um weniger als zwei Sekunden. "Am Anfang war das Rennen vielleicht etwas zu langsam. Es gab viele Positionskämpfe und man musste sich total konzentrieren", erzählt Zenzen. Für das erste ernsthafte 1500-Meter-Rennen der Saison sei er mit dem Resultat aber sehr zufrieden.

Das ist auch sein Vereinskamerad Yannik Duppich, der im gleichen Rennen 3:58,78 Minuten lief. Dass zwischen den beiden Eifelläufer nur gut zwei Sekunden, aber vier weitere Athleten lagen, zeigt die Dichte bei dem Sportfest in Belgien. "Für den ersten Wettkampf seit zwei Jahren über diese Distanz war das Resultat in Ordnung", sagt Duppich. Am kommenden Freitag (11. Juli) will der 23-Jährige in Rhede (Nordrhein-Westfalen) über 3000 Meter in Richtung 8:30 Minuten laufen.

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