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Noch alles möglich im Läufercup bei Finalläufen in Schweich und Langsur

Läufercup : Noch alles möglich im Läufercup

Mit dem Schweicher Fährturmlauf am 30. Oktober und dem Langsurer Deulux-Lauf am 13. November stehen zum Abschluss des Bitburger-0,0%-Läufercups die zwei größten Veranstaltungen mit 2G- und 3G-Regeln an.

An eins fehlt es beim 27. Bitburger-0,0%-Läufercup nicht: Spannung. Zum einen hinsichtlich der immer noch im Hinterkopf schwirrenden Unsicherheit, ob und wie die Veranstaltungen in der Corona-Pandemie durchgeführt werden können. Zum anderen ist in der Cup-Gesamtwertung noch vieles offen.

Nachdem vier Wertungsrennen des auf sechs Zehn-Kilometer-Läufe reduzierten Programms (normalerweise zehn Rennen) bereits problemlos über die Bühne gingen, stehen mit dem Schweicher Fährturmlauf am 30. Oktober und dem Deulux-Lauf in Langsur am 13. November noch die beiden größten Rennen aus. Vor der Pandemie begrüßten die Ausrichter LT Schweich und LG Langsur regelmäßig mehr als 1000 Teilnehmer.

Ausgeklügelte Konzepte sollen in Schweich wie Langsur eine sichere Durchführung der Veranstaltungen gewährleisten. Alles findet unter freiem Himmel statt. Der LT Schweich setzt außerdem konsequent auf das 2G-Konzept. Nur gegen Corona geimpfte oder von der Krankheit genesene Erwachsene sind zugelassen. Ausnahmen gelten für Kinder und Schüler. Beim Deulux-Lauf kommt die 3G-Regel zur Anwendung (geimpft, genesen, tagesaktuell getestet). Wie bis fast allen bisherigen Laufveranstaltungen gilt: Eine Anmeldung samt Bezahlung des Startgelds ist nur vorab und online möglich. Nachmeldungen am Veranstaltungstag sind nicht vorgesehen. Und: Sollte am Tag des Rennens eine Teilnehmerbeschränkung gelten, so wird beim Deulux-Lauf das Läuferfeld nach der Reihenfolge der Anmeldung gefüllt. „Nur im Rekordjahr hatten wir zum vergleichbaren Zeitpunkt mehr Anmeldungen“, zeigte sich Peter Schiffels vom Organisationsteam der LG Langsur kürzlich zufrieden mit der Nachfrage. Am gestrigen Mittwoch hatten sich bereits rund 550 Läufer allein für den grenzüberschreitenden deutsch-luxemburgischen Zehn-Kilometer-Lauf angemeldet. Dazu noch fast 200 Kinder und Jugendliche für die Nachwuchswettbewerbe.

Die Meldefrist für den Deulux-Lauf endet am 7. November. Die für den Schweicher Fährturmlauf am kommenden Mittwoch (27.10.) aus. Der LT Schweich bietet unter anderem das bekannte Programm mit sieben (!) Volksfreund-Lucky-Läufen für alle bis zwölf Jahre an. Der Zeitplan, der bisher für möglichst viel Aktion im Start-Ziel-Bereich im Schweicher Sportzentrum optimiert war, wurde Corona-bedingt auf gut fünf Stunden für zehn Wettbewerbe ausgedehnt. Das ist nicht das, was sich der LTS-Vorsitzende Dirk Engel für den Fährturmlauf wünscht. „Wir wollten aber zumindest wieder etwas anbieten“, sagt der 51-Jährige, dass er diesen Kompromiss für besser hält, als eine Absage.

Spannung verspricht in Schweich das zum Läufercup zählende Zehn-Kilometer-Rennen (15:30 Uhr). Lokalmatadorin Michelle Bauer (LT Schweich) hat bereits die in diesem Jahr nötige Mindestanzahl von drei Cup-Resultaten gesammelt. Ihr bisheriger Schnitt von knapp über 40 Minuten (40:35) dürfte aber nicht zum Gesamtsieg reichen, wenn die frischgebackene Rheinlandmeisterin Chiara Bermes (ebenfalls LT Schweich) und die mehrfache luxemburgische Titelträgerin Jenny Gloden beim Fährturmlauf ihr zweites und beim Deulux-Lauf ihr drittes Resultat einfahren.

 Nicht wie zuletzt 2019 vor der Corona-Pandemie, aber wieder mit allen zehn bekannten Wettbewerben will der LT Schweich am 30. Oktober den Schweicher Fährturmlauf als vorletztes Wertungsrennen zum Bitburger-0,0%-Läufercup organisieren.
Nicht wie zuletzt 2019 vor der Corona-Pandemie, aber wieder mit allen zehn bekannten Wettbewerben will der LT Schweich am 30. Oktober den Schweicher Fährturmlauf als vorletztes Wertungsrennen zum Bitburger-0,0%-Läufercup organisieren. Foto: Holger Teusch

Ähnliches wie für Michelle Bauer gilt für Kai Merten (TG Konz) und Martin Müller (LG Meulenwald Föhren). Der 42-jährige Merten (1:38:51 Stunden) liegt seit vergangenen Wochenende in der Addition von drei Läufen genau zwei Minuten vor Müller (1:40:51) in der vorläufigen Cup-Wertung. Aber in Lauerstellung ist vor allem Müllers ehemaliger Vereinskamerad beim PST Trier Alexander Bock (jetzt LC Rehlingen), der zwei Resultate mit Zeiten unter 32 Minuten erzielt hat. Auch noch im Rennen, allerdings mit bisher nur einem Ergebnis, sind Rheinlandmeister Moritz Beinlich (LG Rhein-Wied) und der ehemalige Köln-Marathon-Gewinner Tobias Blum (LC Rehlingen).