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Pschebizin zu Bundesliga-Auftakt: Wir brauchen uns nicht zu verstecken!

Triathlon : Pschebizin: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken!“

Am Samstag startet das PSD Bank Team Tri Post Trier in seine vierte Saison in der ersten Bitburger-0,0%-Triathlonbundesliga.

Trier hat sich in der ersten Triathlonbundesliga etabliert. Bereits in die vierte Saison in Folge startet das PSD Bank Team Tri Post Trier am letzten Samstag im Mai (28.5.). Nach dem siebten Platz im vergangenen Jahr ist bei Teamchef Marc Pschebizin keine Rede vom Abstiegskampf: „Die anderen Teams sind gut aufgestellt, aber verstecken brauchen wir uns nicht.“

Der 49-Jährige peilt beim Auftaktrennen im Kraichgau eine Platzierung unter den besten Zehn an. Kern der Trierer Mannschaft sind die in Saarbrücken studierenden Osterholt-Zwillinge. Jonas Osterholt belegte bei Europacup im italienischen Caorle vor einer Woche als zweitbester Deutscher noch den 19. Platz. Bundesliga-erfahren ist U-23-DM-Dritte damit zusammen mit seinem Bruder Cedric so etwas wie der Mannschaftsführer für die neu verpflichteten Australier Troy Whittington und Gjalt Panjer aus den Niederlanden.

Der 23 Jahre alte Australier nahm vor der Corona-Pandemie an den Ozeanien- und ostasiatischen Meisterschaften teil und schnupperte 2018 beim Weltcup an der australischen Gold-Küste als Fünftplatzierter der U-20-Junioren international an den Podestplätzen. Als U-23-Dritter der australischen Meisterschaften 2021 gehört er zu den besten Triathleten aus Down Under. Mit einer 3000-Meter-Bestzeit von 8:29 Minuten hat das Tri-Post-Team mit Whittington neben den Osterholt-Zwillingen in Triathlon-Abschlussdisziplin einen dritten Ass im Ärmel. Ursprünglich sollte der Australier bereits 2020 zum Trierer Bundesligateam stoßen. Aber die Pandemie und die strengen australischen Bestimmungen verhinderten wie auch 2021 seine ersten Europastarts.

Mit dem erst 19-jährige Panjer plant der Sechste der U-20-Weltmeisterschaft mit dem Tri-Post-Team seinen ersten Start in der Bitburger-0,0%-Triathlonbundesliga. Dass er den Sprung in die Aktivenklasse offenbar gut gemeistert hat, zeigt sein fünfter Platz bei den niederländischen Titelkämpfen.

Noch nicht ganz sicher ist sich Pschebizin, wer der fünfte Trierer beim Bundesliga-Auftakt sein wird. Julius Laudagé empfiehlt sich mit dem zehnten Platz bei DTU-Cup. Ursprünglich wollte der Coach Timo Spitzhorn beim zweiten Liga-Rennen am letzten Juni-Wochenende in Berlin starten lassen. Doch das passt bei dem in Traben-Trarbach aufgewachsene Ausdauersportler wegen Studien-Prüfungen nicht.

Im Kraichgau rund um Upstadt-Weiher und Bad Schönborn geht es über die Triathlon-Sprintdistanz von 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und knapp fünf Kilometer Laufen. Wegen der gleichzeitig in Polen stattfindenden Europameisterschaften auf der Olympischen Distanz (doppelte Streckenlängen) werden im Kraichgau einige der absoluten Topathleten fehlen, vermutet Pschebizin. Ein weiterer Grund, weshalb er optimistisch ist, dass sein Team beim Bundesliga-Auftakt eine einstellige Platzierung erreichen kann.