Pschebizin zweitbester Deutscher bei Crosstriathlon-EM

Orosei · Routinier Marc Pschebizin von Tri-Post Trier war bei den Europameisterschaften im Crosstriathlon auf Korsika zweitbester Deutscher. Die anspruchsvolle Mountainbikestrecke zwang sogar Eliteathleten zum Schieben ihres Fahrrads.

Für Jens Roth wäre die Crosstriathlon-EM-Strecke auf Sardinien das genau das richtige gwesen, vemutet Marc Pschebizin. Doch statt zusammen mit seinem Schützling trat nur Trainer Pschbizin bei der Europameisterschaft an. Für Roth war der Traum vom ersten internationalen Start in diesem Jahr mit dem schwere Sturz beim Triathlon-Bundesliga-Rennen in Buschhütten ausgeträumt.

Pschebizin schaffte es als zweitbester Deutscher auf den 21. Platz. "Ich habe dauernd den Gashebel gesucht, aber nicht gefunden", erzählt 41-Jährige von Tri-Post Trier, der in Mertesdorf lebt. 2:31:52 Stunden benötigte er für 1500 Meter Schwimmen (22:57 Minuten) im Mittelmeer, 30 Kilometer Mountainbike (1:24:45 Stunden) fahren und einem Crosslauf über zehn Kilometer (42:01 Minuten). Bester Deutscher war Sebastian Veith (AST Süßen/16. in 2:26:45). Europameister wurde der Belgier Kris Coddens in 2:17:03 Stunden.

Bei den Frauen gab es durch die Freiburgerin Kathrin Müller in 2:34:20 Stunden einen deutschen Sieg. Im Altersklassenrennen sicherte sich der letztjährige Sieger des Schalkenmehrener Crosstriathlon Lars Erik Fricke in 2:24:55 Stunden den M30-Titel. Die größte Herausforderung der Europameisterschaftsstrecke stellten sich den Teilnehmern auf der Radstrecke, auf der teilweise auch die Besten schoben. Die Laufstrecke war zwar weitgehend flach, führte aber zum größten Teil über sandigen Untergrund.