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Rebecca Bierbrauer beim Darmstadt-Cross zwiegespalten, dann zufrieden

Crosslauf : Erst zwiegespalten, dann zufrieden

Die U-18-Dritte der letztjährigen deutschen Crosslauf-Meisterschaften Rebecca Bierbrauer belegte beim EM-Qualifikationsrennen in Darmstadt den achten Platz in ihrer Altersklasse.

Der renommierte Darmstädter Crosslauf war am vergangenen Samstag ein guter Gradmesser für einige der besten Nachwuchsläufer der Region Trier auf dem Weg zur Crosslauf-DM, die Mitte Dezember im nordrhein-westfälischen Sonsbeck stattfinden sollen.

Etwas zwiegespalten ging Rebecca Bierbrauer zunächst aus dem U-18- und U-20-Rennen. Die 17-Jährige vom Verein Silvesterlauf Trier wusste zunächst nicht, wie sie ihre Leistung einordnen soll. „Ich habe mich gut gefühlt beim Laufen“, erzählt Bierbrauer. Doch aus der Vierergruppe, in der sie am Ende lag, hätte sie gerne noch zwei Läuferinnen hinter sich gelassen. Darunter Vanessa Mikitenko, die Tochter der deutschen Marathon-Rekordlerin und ehemaligen Gewinnerin des Trierer Silvesterlaufs Irina Mikitenko, die nach 4400 Metern in 16:33 Minuten knapp vor Bierbrauer (16:37) lag. „Ich glaube, ich habe etwas zu spät das Tempo erhöht“, sagt Bierbrauer. Der Darmstädter Crosslauf mit der kompletten deutschen Spitze im Nachwuchsbereich am Start sei aber ein guter Test für die Cross-DM am vierten Advents-Wochenende in Sonsbeck. Mit Platz acht in der U-18-Wertung sei sie zufrieden.

Schnellste Läuferin bis 17 Jahre war als Siebte des Gesamteinlaufs die mehrfache Saarlandrekordlerin Sofia Benfares in 15:47 Minuten. Zwei der Cross-EM-Tickets nach Dublin am 12. Dezember sicherten sich die U-20-Juniorinnen Jasmina Stahl (Hannover/15:41) und Johanna Pulte (SG Wenden/15:44) als Schnellste über 4,4 Kilometer.

Im U-23-Rennen, das als sogenannte Cross-Challenge aus 6,1-Kilometer-Lauf und 1250-Meter-Sprint ausgetragen wurde, aber nicht als EM-Qualifikation gewertet wurde, schaffte es Abraham Wirtz sogar auf den dritten Platz. Der 21-Jährige vom Post-Sportverein Trier (PST) belegte sowohl auf der Langstrecke in 22:52 Minuten als auch im Sprint in exakt vier Minuten den dritten Platz und musste nur den Darmstädter Lokalmatador Atanaw Ayele Degen und Nikita Rode (Wismar) den Vortritt lassen.

Knapp an einem Podestplatz vorbei schrammte als Viertplatzierter im Rennen des männlichen U-18-Nachwuchses Simon Quint. Der 17-Jährige lag nach 4,3 Kilometern in 14:59 Minuten nur zwei Sekunden hinter Noel Freder (Altenstadt/14:57). Sein PST-Vereinskamerad Jan Gerth belegte den zehnten Platz (17:11 Minuten). Die nationale Spitze der Jahrgänge 2004 und 2005 bewarb sich allerdings im 6,6-Kilometer-Lauf mit der Altersklasse U 20 um die Europameisterschafttickets.

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