| 18:43 Uhr

Laufen
Rückwärtsläufer und 111 Nationen

FOTO: Holger Teusch
Die Marathonstaffel mit der deutschen Rekordlerin Irina Mikitenko war nicht zu schlagen. Treppen- und Rückwärtslauf-Champion Thomas Dold als Schlussläufer musste sich aber ein bisschen strecken, um das der Staffel folgende Team aus Luxemburg auf Distanz zu halten. Wien-Marathon-Gewinnerin Anna Hahner hatte das Team auf Siegkurs gebracht, bevor der ehemalige Ironman-Europameister Timo Bracht den zweiten Abschnitt in Angriff nahm, um auf Mikitenko zu übergeben.

In 2:43:53 Stunden war das Quartett allerdings fast 25 Minuten langsamer, als Mikitenko bei ihrem Rekordlauf vor knapp zehn Jahren (2:19:19).

16 000 Startnummern waren für die 13. Auflage des ING Night Marathons vergeben worden. Ins Ziel kamen in den Hauptwettbewerben 12 364 Läufer (7529 über die Halbmarathondistanz, 1271 Marathon Einzelstarter sowie 773 Vier-Mann-Staffeln, außerdem Läufer im Fünf-Kilometer-Lauf) und Kinder in den Nachwuchsrennen. „Ich hoffe, wir werden irgendwann einmal 20 000 haben. Aber wir machen das sehr, sehr langsam“, sagte Renndirektor Erich François. Für seine Internationalität ist der ING Night Marathon bekannt. Läufer von 111 Nationalitäten, die aus 45 Ländern anreisten, waren diesmal dabei.Auch die Altersspanne der Teilnehmer war sehr beachtlich: Der jüngste im Kinderlauf war gerade einmal eineinhalb, der älteste Teilnehmer 85 Jahre alt.