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Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifel rückt auf den fünften EM-Platz vor

Europameisterschaft Crosslauf : Samuel Fitwi rückt auf den fünften EM-Platz vor

Samuel Fitwi hatte vor knapp einem Jahr als Sechster im Männer-Rennen der Crosslauf-Europameisterschaften die beste je von einem Deutschen erzielte Platzierung bei den Kontinental-Meisterschaften im Querfeldeinlauf erreicht. Nun rückt der 24-Jährige von der LG Vulkaneifel noch einen Platz weiter nach vorne.

Die Athletics Integrity Unit (AIU) hat Robel Fsiha, der im Dezember 2019 in Lissabon der Schnellste war, nun den Titel aberkannt. Der wie der seit 2015 in Stadtkyll (Vulkaneifelkreis) lebende Fitwi aus Eritrea stammende und seit 2018 für Schweden startende Läufer war bereits im Februar aufgrund einer positiven Dopingprobe aus dem EM-Vorbereitungstrainingslager in Äthiopien provisorisch suspendiert worden. Fsiha begründete den positiven Test auf Steroide auf die Einnahme eines Erkältungsmedikaments. Die AIU folgte seiner Argumentation allerdings nicht und verhängte nun eine Vier-Jahres-Sperre bis 2024. Fsihas Ergebnisse ab dem 25. November 2019 sind annulliert. Damit rückt der für die Türkei startende gebürtige Kenianer Aras Kaya auf den ersten Platz vor - zum dritten Mal nach 2015 und 2016. Eine Titelverteidigung wird es dieses Jahr aber nicht geben. Die für den 13. Dezember im irischen Dublin geplante Cross-Europameisterschaft hat der europäische Leichtathletik-Verband bereits abgesagt.

Sanktionsliste der AIU