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Schweicher Fährturmlauf im Frühjahr spürt Aufbruchsstimmung

Laufveranstaltung : Schweicher Lauf spürt Aufbruchsstimmung

Der Lauftreff Schweich plant am 26. März mit dem Fährturmlauf wieder die erste große Frühjahrs-Laufveranstaltung seit zwei Jahren. Der Aufwand bleibt für die ehrenamtlichen Organisatoren weiterhin größer, als vor der Pandemie.

„Alles kann, nichts muss!“ So bringt Dirk Engel es auf den Punkt, dass die Lauf-Organisatoren des LT Schweich für das zehnjährige Jubiläum des Fährturmlaufs bereit sind, auf alle Entwicklungen zu reagieren und flexibel zu bleiben. Mit Blick auf den 26. März herrscht aber Optimismus vor. „Wir sind guter Dinge. Alles ist soweit angestoßen“, sagt Engel. Die Hoffnung: Den Fährturmlauf, der vor der Pandemie 1400 Läufer am Moselufer und im Stadion der Stefan-Andres-Stadt bewegte, mit dem bekannten, aber natürlich an die Corona-Situation angepassten Konzept wieder zum großen Frühjahrsauftakt der Laufszene der Region zu machen.

Hatten die Schweicher Lauf-Macher im Oktober vergangenen Jahres beim in den Herbst verschobenen Fährturmlauf noch die einzelnen Starts zeitlich entzerrt, plant man für den 26. März wieder mit dem kompakten Zeitplan. Das Programm beginnt um 12.45 Uhr mit dem Signal-Iduna-Gesundheitslauf (auch für Walker) ohne Zeitmessung. Wenn die Gesundheitsläufer wieder im Ziel sind, sollen ab 13.40 Uhr insgesamt sechs Volksfreund-Lucky-Läufe für den Nachwuchs größtenteils auf dem Stadionrund ausgetragen werden, während Fünf- beziehungsweise Zehn-Kilometer-Läufe auf den Wendepunktstrecken an der Mosel unterwegs sind. Die Kinderläufe liegen Engel besonders am Herzen. Die Teilnehmer der Volksfreund-Lucky-Läufe müssen kein Startgeld bezahlen. Aber für jeden jungen Läufer spendet der Lauftreff einen Euro zugunsten der Grundschule am Bodenländchen in Schweich.

Natürlich muss sich der Lauftreff Schweich nach der Ende März geltende rheinland-pfälzische Corona-Schutzverordnung richten. Auszugehen ist davon, dass der zehnte Fährturmlauf unter dem bekannten 2G-Modell durchgeführt wird, also nur vollständig geimpfte oder von Covid-19 genesene Personen teilnehmen können. Kinder bis zur Vollendung des elften Lebensjahres und minderjährige Schüler (die regelmäßig getestet werden) sind davon ausgenommen. Sollten strengere Maßnahmen, als momentan vorgesehen nötig werden, sieht Engel den LT Schweich gerüstet: „Mit der Erfahrung aus vergangenem Oktober können wir kurzfristig auch eine abgespeckte Fährturmlauf-Version auf die Beine stellen.“

Für momentan geplanten 2G-Kontrollen wurde bereits für den Herbst-Fährturmlauf ein spezielles Team gebildet. Zwischen 20 und 25 Vereinsmitglieder werden sich auch diesmal darum kümmern, sagt Engel. Während beim abgespeckten Lauf 2021 (ohne Siegerehrungen und Bewirtung) Personal eingespart werden konnte, werde diesmal wieder eine knapp dreistellige Zahl von ehrenamtlichen Helfern im Einsatz sein, glaubt der 52-Jährige. Die Stimmung sei gut. „Die Leute sind motiviert. Man spürt eine Aufbruchsstimmung.“

 Wie bis 2019 soll der Schweicher Fährturmlauf am 26. März nach Möglichkeit wieder zum großen Frühjahrsauftakt für die Laufszene der Region Trier werden.
Wie bis 2019 soll der Schweicher Fährturmlauf am 26. März nach Möglichkeit wieder zum großen Frühjahrsauftakt für die Laufszene der Region Trier werden. Foto: Holger Teusch

Die mache sich auch beim Training bemerkbar. „Die Beteiligung geht steil nach oben“, erzählt Engel. Corona-Schutzmaßnahmen wie 2G seien mittlerweile „gelebte Praxis“.  Auch wenn die Fährturmlauf-Anmeldung erst seit wenigen Tagen online ist, stehen bereits Dutzende Namen in der Liste. Die Zurückhaltung der vergangenen beiden Jahre weicht dem Optimismus. „Die Leute denken, dass wieder was geht“, glaubt Engel.