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Spenden-Duathlon: Trierer läuft und radelt Sauer entlang

Benefizaktion : Fluss-Spenden-Duathlon: Trierer läuft und radelt Sauer entlang

Nachdem Mario Alten im vergangenen Jahr die Kyll von der Quelle bis zur Mündung erkundet hat, war nun die Sauer dran.

Der Beginn einer Flusserkundung ist immer abenteuerlich: Die Quelle der Sauer in Belgien zu suchen und dem Rinnsal auf den ersten Kilometer zu folgen, war für Mario Alten bei seinem zweiten Fluß-Spenden-Duathlon eine Herausforderung. „Spannend ist der Anfang an der Quelle, weil man da die Wege suchen muss“, erklärt der ehemalige Triathlet. Obwohl Alten bei seinen Spendenaktionen nur läuft und Rad fährt, dadurch, dass er dem Wasser folgt, ist auch die dritte Triathlondisziplin, das Schwimmen, gegenwärtig.

Sechs Stunden und 48 Minuten benötigte Alten für die 135 Kilometer von der Sauer-Quelle nahe des belgischen Dorfes Vaux-sur-Sure bis zur Mündung in die Mosel bei Wasserbillig. Er war nonstop 111 Kilometer mit dem Fahrrad und 24 Kilometer aufgeteilt auf drei Abschnitte laufend unterwegs. „Der schönste Teil war der Abschnitt zwischen Esch-sur-Sure und Ettelbrück. Der Fluss windet sich hier durch ein enges Tal“, erzählt er. Als es zum Ende hin schwer wurde, half ihm, dass er auf den letzten 20 Kilometern die Strecke vom Training gut kannte.

1250 Euro an Spenden, die Alten mit seinem Sauer-Duathlon gesammelt hatte, konnte er der Vorsitzenden des Fördervereins der Kindertagesstätte Räuberhöhle Barbara Scholten und Ralingens Ortsbürgermeister Alfred Wirtz übergeben. Das Geld kommt den 75 betreuten Kinder durch die Ausweitung des Spielangebots im Außenbereich zugute. Geplant ist auch eine Waldgruppe. Für ihn sei bei der Aktion der Dreiklang wichtig, sagt Alten: der Fluss, die gute Tat, aber auch die persönliche sportliche Herausforderung. „Die Challenge soll ja nicht vergessen werden!“