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Stadtlauf Gerolstein: Ältester Vulkaneifellauf im Zeichen der Inklusion

Ältester Stadtlauf der Vulkaneifel : Ältester Vulkaneifellauf im Zeichen der Inklusion

Michelle Bauer vom LT Schweich sowie der Deutsche 100-Kilometer-Meister Alexander Bock und Martin Müller sind die Favoriten beim 35. Gerolsteiner Stadtlauf am Samstag (18.6.).

Eine lange und wechselhafte Geschichte hat der Gerolsteiner Stadtlauf hinter sich. Zum 35. Mal findet am Samstag (18. Juni) die älteste Laufveranstaltung der Vulkaneifel statt. Langweilig wird es weder den Organisatoren des SV Gerolstein (SVG) noch den Teilnehmern, was die Streckenführung betrifft. Von der Bahnstrecke Trier-Köln und der Bundesstraße 410 durchzogen, war die Streckenführung noch nie einfach. Aufgeben war aber noch nie ein Thema - weder beim SVG, noch bei den meisten Läufern. Auch in diesem Jahr musste noch einmal umgeplant werden. Denn die Bahnstrecke ist nach den Zerstörungen durch die Flutkatastrophe vor einem Jahr noch nicht wieder herstellt. Der bisherige Start-Ziel-Bereich an der Stadthalle Rondell wird deshalb als Bus-Haltestation für den Schienenersatzverkehr benötigt. Der Stadtlauf zieht mit Start und Ziel auf den rund 200 Meter entfernten Brunnenplatz am Kyllpark. Die Streckenführung führt diesmal entlang der Kyll.

Favoriten im Hauptlauf über zehn Kilometer auf dem neuen Parcours sind Michelle Bauer (LT Schweich) sowie der Deutsche 100-Kilometer-Meister Alexander Bock (LC Rehlingen) und Martin Müller (LG Meulenwald Föhren). Für alle drei Läufer geht es darum, Punkte im Bitburger-0,0%-Läufercup zu sammeln. Der Gerolsteiner Stadtlauf zählt als mittlerer der neun Wertungsläufe zu der neunteiligen Laufserie. Wer bisher noch nicht in den Laufcup eingestiegen ist, für den ist Gerolstein die letzte Chance.

Traditionell steht der Gerolsteiner Stadtlauf aber auch im Zeichen des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderung. Alle Distanzen sind als integrative Läufe ausgelegt.