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Trierer Firmenlauf ist das größte Einzelrennen der Region

1822 Läufer kamen beim zweiten Bitburger 0,0% Firmenlauf Trier ins Ziel. Bei der dritten Auflage 2016 werden mehr als 2000 erwartet.
1822 Läufer kamen beim zweiten Bitburger 0,0% Firmenlauf Trier ins Ziel. Bei der dritten Auflage 2016 werden mehr als 2000 erwartet. FOTO: Holger Teusch
Trier. Riesenandrang beim zweiten Bitburger 0,0% Firmenlauf Trier: Von mehr als 2000 gemeldeten Läufern erreichten am Mittwochabend 1822 das Ziel. Yvonne Jungblut von der Sparkasse Trier und Vorjahressieger Marc Kowalinski von der Trierer Sportakademie waren die schnellsten über 5,2 Kilometer. Holger Teusch

Man muss schon etliche Jahre zurückgehen, um einen Lauf in Trier oder Umgebung zu finden, bei dem sich ein ähnliches Bild bot, wie am Vorabend zu Christi Himmelfahrt. Mehr als 2000 Läufer standen in den Meldelisten für den zweiten Bitburger 0,0% Firmenlauf in Trier. Und zwar alle für ein Rennen. Zwar bringt der Trierer Stadtlauf (dieses Jahr am 28. Juni) mehr Menschen auf die Straßen von Deutschlands ältester Stadt (rund 3500), aber verteilt auf sechs Wettbewerbe. Der vom Silvesterlauf Trier e.V. organisierte Firmenlauf ist damit momentan das größte Einzelrennen der Region. 1822 Läufer erreichten nach 5,2 Kilometer das Ziel in der Arena Trier.

Wie bei der Premiere vor einem Jahr bog Marc Kowalinski als Erster von der Herzogenbuscher Straße zur Veranstaltungshalle ab. Der ehemalige deutsche 1500-Meter-Vizemeister vom Post-SV Trier, der für seinen Arbeitgeber, die Sportakademie Trier an den Start ging, distanzierte in 16:09 Minuten den schnellsten Auszubildenden, seinen Vereinskameraden Dominik Werhan (Sparkasse Trier) um neun Sekunden. Als Dritter lief der Gewinner der Sparkassen-(Hoch)Schulwertung Andreas Theobald (Hochschule Trier) in 16:31 Minuten ins Ziel.

Schnellste Frau war Werhans Arbeitskollegin Yvonne Jungblut in 18:54 Minuten. Bis zu Porta Nigra und Dom lag die 38-Jährige noch mit Chiara Bermes zusammen. Dann musste die Mathematikstudentin von der Universität Trier Jungblut ziehen lassen. Bermes sicherte sich aber in 19:34 Minuten den (Hoch)Schultitel. Drittschnellste Frau war Claudia Flesch vom Medienhaus Trierischer Volksfreund in 20:14 Minuten.

In den bei Firmenläufen wichtigen Teamwertungen, in denen jeweils vier Läufer eines Unternehmens zusammengefasst wurden, setzten sich die Ausdauersporttrainer von getfit (Männer) und das Klinikum Mutterhaus Trier (Frauen und Mixed-Wertung) durch. Insgesamt kamen 530 Vierer-Mannschaften in die Wertung (einzelne Läufer konnten beispielsweise sowohl in einer Männer-, wie einer Mixed-Mannschaft gewertet werden). Die Sparkassen-(Hoch)Schul-Teamwertung gewann das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium Trier.

Das mit Abstand größte Unternehmen war das Trierer Brüderkrankenhaus, das 125 Läufer gemeldet hatte. Nach dem gemeinsamen Sport in Triers Straßen wurde in der Arena bis in den Abend hinein gefeiert.