Trierer Triathlonbundesliga-Team Motivationhilfe und Haferflocken: Triathlon-Nachwuchs löchtert Bundesliga-Profis

Trier · Das PSD Bank-Team Tri Post Trier startet mit der stärksten Mannschaft der Geschichte in die neue Saison der Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga. Die Profis stellten sich den Fragen des Triathlon-Nachwuchses.

Am vergangenen Sonntag stellten sich Profis des PSD Bank Team Tri Post Trier den Fragen des Triathlon-Nachwuchses, bevor im Mai die neue Saison der 1. Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga beginnt.

Am vergangenen Sonntag stellten sich Profis des PSD Bank Team Tri Post Trier den Fragen des Triathlon-Nachwuchses, bevor im Mai die neue Saison der 1. Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga beginnt.

Foto: Holger Teusch

Die Karten in der Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga werden in der im Mai beginnenden Saison neu gemischt. Serientitelträger (zwölf Titel seit 2007) Buschhütten hat sein Team zurückgezogen. Das verspricht Spannung für die Rennen um die nationale Triathlon-Vereinsmeisterschaft, glaubt Janina Ahrens, beim PSD Bank Team Tri Post Trier für die Organisation der Bundesliga-Mannschaft von der Mosel zuständig.

 Aussichtsreich wie nie geht das PSD Bank Team Tri Post Trier in die neue Saison der 1. Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga.

Aussichtsreich wie nie geht das PSD Bank Team Tri Post Trier in die neue Saison der 1. Bitburger 0,0%-Triathlonbundesliga.

Foto: Holger Teusch

Schon im vergangenen Jahr schaffte es das von Irmela-Sophie Letz und Marc Pschebizin gecoachte Team zweimal auf den dritten Platz der Tageswertung und beendete die Saison auf dem fünften Tabellenplatz. „Die Stimmung ist gut“, sagte Letz am Ende eines Vorstellungs-Wochenendes in Trier. Zum Abschluss schauten sich die Profis das Sonntags-Training der Tri-Post-Kids im Waldstadion an und stellten sich den Fragen des Nachwuchses.

Wer der Tri-Post-Neuzugang Till Kramp ist

Coach Marc Pschebizin zeigte den Trierer Bundesliga-Triathleten vom Felsenpfad im Weißhauswald aus Trier.

Coach Marc Pschebizin zeigte den Trierer Bundesliga-Triathleten vom Felsenpfad im Weißhauswald aus Trier.

Foto: Holger Teusch

Besonders interessant: Tri-Post-Neuzugang Till Kramp. Der 21-Jährige wurde 2023 mit der nun aufgelösten Buschhüttener Mannschaft Deutscher Meister. „Wo kommst du ursprünglich her, Till?“, wollte einer der Jungen wissen – und staunte, wie weit weg von der Heimat erfolgreiche Triathleten schon in jungen Jahren trainieren. „Ich bin in Stralsund aufgewachsen, bin dann in Neubrandenburg auf die Sportschule gegangen und nach dem Abitur zu den Jungs nach Saarbrücken“, erzählte Kramp. Warum Saarbrücken? „Wenn man sich nach der Schule entscheidet, richtig professionell Sport zu machen, hat man in Saarbrücken mit die stärkste Gruppe in ganz Deutschland. Da sind immer 15 andere Jungs, mit denen man zusammen auf hohem Niveau trainieren kann“, erklärte Kramp. Darunter sind auch die schon seit Jahren für Trier startenden Zwillinge Cedric und Jonas Osterholt.

Beim Sonntagstraining der Tri-Post-Kids konnten die Nachwuchstriathleten den Bundesligaprofis Fragen stellen.

Beim Sonntagstraining der Tri-Post-Kids konnten die Nachwuchstriathleten den Bundesligaprofis Fragen stellen.

Foto: Holger Teusch

Obwohl die Triathleten mehrmals täglich trainieren, studieren sie auch alle. „Am Olympiastützpunkt ist alles so ausgelegt, dass man viel trainieren und trotzdem studieren kann“, erzählt der angehende Maschinenbauer Cedric Osterholt. Wichtig: kurze Wege! „Man kann quasi zwei Minuten vor dem Schwimmtraining aufstehen und direkt ins Wasser springen“, verdeutlichte Kramp.

Beim Sonntagstraining der Tri-Post-Kids konnten die Nachwuchstriathleten den Bundesligaprofis Fragen stellen.

Beim Sonntagstraining der Tri-Post-Kids konnten die Nachwuchstriathleten den Bundesligaprofis Fragen stellen.

Foto: Holger Teusch

Die vielleicht wichtigste Frage stellte der zehnjährige Raphael Gottfried: „Wie motiviert ihr euch, wenn ihr vielleicht manchmal keine Lust aufs Training habt?“ Der Unterschied zur mittlerweile auf rund 60 junge Sportler zwischen sechs und 15 Jahren angewachsenen Gruppe der Tri-Post-Kids ist gar nicht so groß, verdeutlichte Jonas Osterholt: „Jeder hat mal einen schlechten Tag. Aber unsere Freunde sind auch da und dann ziehen die anderen aus der Gruppe einen mit durch. Man pusht sich gegenseitig.“

Bundesliga-Triathleten beantworten alle Fragen

Weil die Gruppendynamik so wichtig ist, zeigten sich die Bundesliga-Triathleten begeistert von der großen Beteiligung am Trierer Nachwuchstraining. Die Osterholt-Zwillinge konnten als Jugendliche zusammen trainieren, viele andere hatten bestenfalls die Unterstützung in kleinen Gruppen.

Was die Jüngsten auch interessiert: „Was esst ihr vor dem Wettkampf?“, fragte Suzie Vandenbussche. „Ich esse immer sehr viel“, sagte Jesse Cuijpers lachend. Der Energiebedarf des umfangreichen Trainings muss halt gedeckt werden, weiß der frischgebackene niederländische Duathlon-Meister, der ebenfalls neu im Tri-Post-Team ist. Was alle Bundesliga-Triathleten täglich und auch vor Wettkämpfen in der Müslischale haben: Haferflocken. „Die geben viel Energie und sind leicht verdaulich“, erklärte Cedric Osterholt.

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