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U-23-DM-Debütanten aus der Region Trier bekommen keinen Stich

Bochum-Wattenscheid : U-23-DM-Debütanten bekommen keinen Stich

Die Deutschen Junioren-Meisterschaften verliefen für die Teilnehmer aus der Region enttäuschend ohne Platzierung unter den besten Acht.

Vor einem Jahr jubelte Hanna Kaiser über den Gewinn der Deutschen Jugendmeisterschaft im Diskuswurf. Aufgestiegen in die Altersklasse der U-23-Junioren erlebte die TV-Nachwuchssportlerin des Jahres 2021 am vergangenen Wochenende eine ihrer bittersten Stunden im Sport. „Ich bin wahnsinnig enttäuscht“, sagt die 20-Jährige, die zu Jahresbeginn von der LG Bernkastel-Wittlich zur TuS Kirn wechselte, nach ihrem neunten Platz im Lohrheide-Stadion von Bochum-Wattenscheid. Mit 45,60 Metern schied die Rheinlandrekordlerin (50,44 Meter) nach drei Versuchen als Neuntplatzierte aus, während die acht besten Werferinnen weitere drei Mal in den Ring durften.

Woran es lag? Hanna Kaiser kann es nicht sagen: „Es gibt Tage, an denen einfach nichts geht, und leider war das so ein Tag. Das ist extrem bitter. Vor allem wenn man weiß, dass man es besser kann, es aber einfach nicht zeigen konnte.“ Ihre Verletzung im Vorfeld, wegen der sie unter anderem nicht beim Werfertag in Bengel (Kreis Bernkastel-Wittlich) starten konnte, ist für sie kein Grund. „Ich will keine Ausreden suchen!“ Aber die DM müsse sie nun erst einmal auch mental verarbeiten.

Alles andere als optimal lief es auch für Florian Raadts. Der Wittlicher Sprinter im Trikot der LG Rhein-Wied, für den es wie für Kaiser die erste U-23-DM war, schied mit 11,30 Sekunden im 100-Meter-Vorlauf aus. Ganz bitter war es für Rebecca Kupczik. Die 21 Jahre alte Sprinterin vom Post-Sportverein Trier, die erst in diesem Jahr erfolgreich auf die 400-Meter-Hürdendistanz umgestiegen ist (und mit 1:04,31 Minuten Viertbeste der ewigen Bezirksbestenliste ist), wurde durch eine Verletzung um ihr Debüt bei Deutschen Meisterschaften gebracht.

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