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Vertrauen und internationale Kontakte bei virtuellen Gehen erhalten

Gehsport : Vertrauen und internationale Kontakte erhalten

Nicht nur Läufer, auch in der leichtathletischen Nischendisziplin des olympischen Gehsports treffen sich Aktive mangels realer Wettkämpfe zurzeit virtuell zu Rennen.

Mit noch größerem gegenseitigen Vertrauen, als bei Läufern, sagt Albert Thiex. Denn die sonst bei Geh-Wettkämpfen allgegenwärtigen Schiedsrichter, die die korrekte Ausführung der Technik kontrollieren, fehlen natürlich. Jeder kontrolliert sich selbst. „das Vertrauen muss halt da sein“, sagt der Gehsport-Initiator bei der LG Pronsfeld-Lünebach.

Er hat an einem virtuellen Gehen mit internationaler Beteiligung teilgenommen. Immerhin 130 Einträge umfassen die Ergebnislisten mit Sportlern aus Deutschland, Tschechien, Österreich, den USA und Polen. Es gehe auch darum, in den Zeiten der Reisebeschränkungen grenzüberschreitende Kontakte aufrecht zu erhalten, erklären die Initiatoren des Gehsportnetzwerks. „In diesen Zeiten ist man ja schon froh bei so etwas mitmachen zu können“, sagt Thiex. Der 70-Jährige aus Merlscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm freut sich, dass er mit 39:16 Minuten über fünf Kilometer und 1:20:38 Stunden über zehn Kilometer, absolviert auf dem Prümtalradweg bei Pronsfeld, zwar im hinteren Feld landete, aber immer noch einige Mitstreiter hinter sich lassen konnte. Im Mittelpunkt stehe aber der Spaß und dass man die Motivation zur Bewegung nicht verliere, so Thiex.