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Yannik Duppich von der LG Vulkaneifel hebt sich Traummarke für 2021 auf

Straßenlauf : Duppich hebt sich Traummarke für 2021 auf

Trainer von Ausnahmeläufer Samuel Fitwi von der LG Vulkaneifel steigert sich im Zehn-Kilometer-Straßenlauf auf 30:01 Minuten.

Sein Schützling Samuel Fitwi bleibt mit 28:11 Minuten schnellster Deutscher des Jahres über zehn Kilometer. Aber auch Trainer Yannik Duppich ist am vergangenen Samstag in die erweiterte nationale Straßenlaufspitze gerannt. Acht Tage nach seinem Sieg beim SWT-Flutlichtmeeting über 10 000 Meter im Trierer Moselstadion (in 30:20,64 Minuten) steigerte sich der 30-Jährige über diese Distanz im Straßenlauf auf 30:01 Minuten. Beim „Berlin 10K Invitational“ belegte der Vorsitzende der LG Vulkaneifel damit den 16. Platz. Es siegte der Kenianer Daniel Simiu Ebenyo in der Weltklassezeit von 27:18 Minuten. Bei den Frauen musste sich die Trierer Silvesterlauf-Gewinnerin Katharina Steinruck (LG Eintracht Frankfurt) mit persönlicher Bestzeit von 32:16 Minuten nur der Äthiopierin Helen Bekele Tola (30:59) geschlagen geben.

Lange Zeit hatte Duppich gezittert, ob er nach seinem Alleingang im Moselstadion in den A-Lauf des Einladungsrennens auf einer einsamen, aber komplett ebenen Waldstraße im Berliner Südosten würde dabei sein können. Als er in der Gruppe des besten Drittels der 55 zugelassenen Teilnehmer starten durfte, reihte sich Duppich zunächst am Ende des Feldes ein. Schon allein schon wegen der coronabedingten Startaufstellung mit entsprechenden Abständen zwischen den Läufern sei sein Resultat mit einer Zeit knapp unter 30 Minuten gleichzusetzen, glaubt Duppich. Nach fünf Kilometern in 14:55 Minuten lag der Gerolsteiner noch auf Kurs zu einer 29-Minuten-Zeit. Doch nach dem dem sechsten 1000-Meter-Abschnitt in 3:07 Minuten musste Duppich aufholen. Sein schneller Schluss-Kilometer in 2:52 Minuten reichte dazu nicht ganz.

„Ich bin insgesamt sehr zufrieden. Es war ein toller Abschluss eines nicht immer einfachen Sommers. Das Resultat stimmt mich optimistisch für nächstes Jahr“, sagte Duppich nach dem Rennen. Er traue sich optimal vorbereitet eine Zeit im Bereich von 29:30 Minuten zu. Die 10 000 Meter beim Trierer Flutlichtmeeting, mit denen er in diesem Jahr die deutsche Nummer 13 über 25 Stadionrunden ist, hätten ihn noch etwas in den Beinen gesteckt.

Beide Resultate und die Verbesserung der vergangenen beiden Jahre bestätigten ihn im Entschluss, auch in den kommenden Jahren weiter Leistungssport zu betreiben. Ursprünglich wollte der 30-Jährige seine Karriere ausklingen lassen. Doch die Ergebnisse des Corona-Jahres mit drei persönlichen Bestzeiten zeigen, dass Duppich trotz 40-Stunden-Woche in der Physiotherapie-Praxis seiner Mutter in Daun und dem Coaching von Fitwi mit dem eigenen Training gut unter einen Hut bekommt.

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