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Zeppelinlauf: Alles normal an der Mosel, nur nicht der Startort

Läufercup : Zeppelinlauf: Alles normal, nur nicht der Startort

Erstmals sind beim einem Lauf zum Bitburger-0,0%-Läufercup wieder Nachmeldungen möglich.

Nahezu komplett wie vor Corona startet am Samstag (14.5., Beginn 14 Uhr) der 16. Zeppelinlauf der SpVgg Mülheim-Brauneberg. Erstmals seit zwei Jahren gibt es bei einem Wertungslauf zum Bitburger-0,0%-Läufercup auch wieder Nachmeldemöglichkeiten bis 30 Minuten vor dem jeweiligen Start vor Ort. Nur dieser Ort ist nicht der, den die Läufer normalerweise beim Zeppelinlauf ansteuern. Die Veranstaltung findet diesmal in Wintrich anstelle von Mülheim statt.

Das hat aber nichts mit der Pandemie zu tun. Wegen Straßenbauarbeiten kann die Strecke in Mülheim nicht benutzt werden. Mit Wintrich und der flachen Strecke, auf der bereits Westdeutsche Meisterschaften ausgetragen wurden, haben die Zeppelinlauf-Organisatoren aber eine gute Alternative gefunden.

Im Hauptlauf über zehn Kilometer kommt es bei den Frauen wie bereits beim zweiten Läufercup-Wertungsrennen Ende April in Hermeskeil voraussichtlich wieder zum Vereinsduell zwischen Michelle Bauer und Tine Hausmann vom LT Schweich. Bei den Männern hat sich keiner der drei Ersten von Hermeskeil angemeldet. Dafür aber der Vier- und Fünftplatzierte Martin Müller (LG Meulenwald Föhren) und Andreas Theobald (PST Trier). Als Allerletzter vor Schließung des Online-Meldeportals schrieb sich am Donnerstagabend auch noch Moritz Beinlich ein. Der ehemalige Deutsche Halbmarathonmeister (2019) glänzte vor gut einem Monat bei seinem Marathon-Debüt in 2:16:24 Stunden als DM-Sechster ebenso wie der Deutsche M-40-Vizemeister Kai Merten (TG Konz). Stark einzuschätzen ist auch Kevin Bohn. Der 37-Jähige aus Palzem (Kreis Trier-Saarburg) war im vergangenen Jahr beim Berlin-Marathon ebenfalls bereits unter der Zweieinhalb-Stunden-Schallmauer geblieben.

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