Motorsport: Die Rallye ist mehr als nur Trier

Motorsport : Die Rallye ist mehr als nur Trier

Auch ohne Show und Service in Trier: Der deutsche Lauf zur Rallye-WM hat nach seinem organisatorischen Umzug ins nördliche Saarland nichts von seiner Strahlkraft in der Region eingebüßt. Im Gegenteil: Durch die Sonntagsprüfungen und die abschließende Powerstage im Dhrontal ist  ihr sportlicher Wert  hier sogar gestiegen.

Dass die Stadt Trier jetzt vom Glanz des Millionen-Spektakels ausgesperrt ist, ist bedauerlich,  aber auch der Nachlässigkeit und Desinteresse kommunaler Entscheidungsträger geschuldet.

Im Umland aber profitieren viele Menschen in großen und keinen Gemeinden davon, wenn für ein paar Tage Zehntausende dort übernachten. Leute, die schlafen, essen, trinken, tanken, sich vergnügen  wollen. Und die vielleicht auf die Idee kommen, auch ohne Rallye-Autos einmal  dorthin  zu fahren.

Zur Wochenmitte wird die FIA in Paris den Kalender für die Rallye-WM 2020  bekanntgeben. 13 von 14  Ländern stehen fest. Den letzten machen die Türkei und Deutschland unter sich aus, Chancen fifty-fifty. Egal wie es ausgeht: Die Rallye, das hat 2019 wieder gezeigt, ist weit mehr als nur Glanz und Glamour in Trier. Sie ist ein Stück Region. Sportlich wie wirtschaftlich. Auch wenn dieser bedauerliche Umstand mit etwas Weitsicht und gutem Willen hätte verhindert werden können.

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