Vettel am Nürburgring Max Verstappen darf nicht auf die Nordschleife – weil er zu heiß auf den Rundenrekord ist
Nürburgring · Motorsportfans aus der Region aufgepasst: Am 9. September fährt Sebastian Vettel über die Nürburgring-Nordschleife. F1-Weltmeister Max Verstappen wollte auch, wurde aber gestoppt.
Für die guten alten Zeiten: Im Jahr 2013 holte Sebastian Vettel sich mit seinem Wagen „Hungry Heidi“ seinen ersten Grand-Prix-Sieg am Nürburgring. Jetzt, 10 Jahre später, ist er wieder auf der gleichen Strecke – fast zumindest, denn es ist ein außergewöhnliches Event, an dem er teilnimmt. Vettel fährt mit einem modernen Formel-1-Wagen über die legendäre Nordschleife. Das hat es schon lange nicht mehr gegeben!. Er schließt sich damit seinem ehemaligen Teamkollegen Daniel Ricciardo an, der zuvor bereits angekündigt wurde.
Das Event Red Bull Formular Nürburgring wird, wie der Name schon sagt, von Red Bull gesponsort. Da ist es kein Wunder, wenn die Marke Sebastian Vettel diese Möglichkeit bieten möchte. Der Heppenheimer war schließlich das Aushängeschild für Red Bull in der Formel 1. Auch wenn er mittlerweile kein Fahrer mehr ist, werden viele Fans sein Gesicht vor Augen haben, wenn sie an Red Bull denken. Außerdem holte Vettel all seine vier Weltmeistertitel bei den roten Bullen.
Es werden rund 30.000 Zuschauer am 9. und 10. September erwartet. Vettels und Ricciardo drehen ihre Runden im Rahmenprogramm der 12h Nürburgring. Doch was ist mit Max Verstappen, dem momentanen Titelverteidiger? Laut eigener Aussage wollte er auch auf der Nürburgring-Nordschleife fahren. Hätte er da nicht den Vortritt?
Warum erlaubt Red Bull Max Verstappen nicht, auf der Nürburgring-Nordschleife zu fahren?
Der Niederländer verrät laut motorsport-total.de, dass Red Bull ihm die Teilnahme untersagt hat. In einem Gespräch mit Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko habe er die Idee einer Teilnahme erwähnt, doch Marko habe es ihm nicht erlaubt. Verstappen sagte: „Er wusste, dass ich versuchen würde, bis ans Limit zu gehen. Ich hätte es gerne gemacht.“
Danach sah er nicht den Sinn darin, seinen Wunsch weiterzuverfolgen, weswegen er das Thema hat ruhen lassen. „Ich möchte keine unnötigen Probleme verursachen“, erklärt er laut Motorsport Total.
Der Grund dafür scheint zu sein, dass Verstappen mit dem Gedanken gespielt habe, einen neuen Rekord auf dem Nürburgring aufzustellen. Denn die Runden, die Vettel und Ricciardo fahren werden, sind lediglich Demorunden, also reine Show und Spaß für die Zuschauer. Verstappen wollte mit vollem Einsatz und idealen Reifen die Strecke entlang rasen. Doch der Wunsch bleibt bestehen: „Idealerweise wäre das in einem F1-Auto fantastisch. Aber wenn es nicht in einem F1-Auto erlaubt ist, dann vielleicht eines Tages in einem GT3-Auto.“
Mehr Informationen zum Event und zu den Tickets unter: www.redbull.com/formulanuerburgring