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Motorsport
Raus aus der Eifel, rein in die Wüste

In der Golf-Region Dubai beginnt am Wochenende für mehrere Langstrecken-Piloten aus der Region das neue Motorsportjahr.
In der Golf-Region Dubai beginnt am Wochenende für mehrere Langstrecken-Piloten aus der Region das neue Motorsportjahr. FOTO: Gruppe C GmbH / Tim Upietz, Gruppe C
Nürburgring/Dubai. Teams aus der Region starten beim 24-Stunden-Rennen in Dubai in die Saison. Von Jürgen Braun

Für einige Langstrecken-Piloten aus der Region beginnt das neue Motorsportjahr fast schon traditionell nicht vor der Haustür, sondern weit weg in der Wüste. Beim 24-Stunden-Rennen in Dubai an diesem Wochenende sind erneut Teams und Piloten, die ihre Basis rund um den Nürburgring haben, vertreten. Sie gehen mit viel Schwung und auch Erfolgsaussichten in ihren jeweiligen Klassen beziehungsweise im Gesamtklassement an den Start.

Für das Kelberger Team Black Falcon ist der Auftritt am Golf seit vielen Jahren nicht nur Pflicht, sondern in der Regel oft als Gesamtsieger auch immer Kür. Die Eifeler haben in ihren beiden Mercedes-AMG-GT3-Boliden ausschließlich erfahrene Absolventen der VLN-Langstreckenmeisterschaft an Bord. Fahrer wie etwa der Meuspather Manuel Metzger sind sowohl Ring- als auch Dubai-resistent.

„Wir hoffen, dass wir mit beiden Autos möglichst weit vorne landen werden und sind froh, dass es nach intensiver Vorarbeit auf das erste Rennen der internationalen 24-Stunden-Serie jetzt endlich losgeht“, sagte Metzger vor dem Abflug nach Dubai.

Der 31-jährige 24-Stunden-Sieger 2016 vom Nürburgring  wird gemeinsam mit Khaled Al Qubaisi sowie Jeroen Bleekemolen und Luca Stolz einen der beiden AMG-Boliden mit 6,2 Liter Hubraum fahren.

Altmeister und DTM-Rekordsieger Bernd Schneider geht für http-Motorsport ebenfalls in einem Mercedes-AMG GT3 an den Start. „Wenn wir hier runter fahren, dann nicht nur wegen der schönen Aussicht. Wir rechnen uns schon etwas in der Gesamtrechnung aus“, meinte der in Monaco lebende gebürtige Saarländer, der lange Zeit für Black Falcon ins Lenkrad gegriffen hatte.

Mit Borg Motorsport und Sorg Rennsport sind zwei weitere Teams aus der Region bei dem Auftakt-Rennen im Nahen Osten dabei. Michael Schrey, der VLN-Meister des vergangenen Jahres, sitzt im Cockpit eines BMW 235i. Zusammen mit Roland und Sebastian Asch greift auch Cora Schumacher nach langer Zeit in einem Mercedes-AMG GT R SP-X wieder in das internationale Renngeschehen ein.