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2. Kegel-Bundesliga Süd: SKV Trier kommt unter die Räder

2. Kegel-Bundesliga Süd : SKV Trier kommt unter die Räder

Die Moselaner verlieren deutlich. Gilzem und Weiersbach halten sich zu Hause schadlos.

ESV Saarbrücken – SKV Trier 3:0 (4848:4514, 52:26)

Beim bis dato letzten Vergleich im Februar gelang es dem SKV Trier trotz der nicht einfachen Bahnverhältnisse in Saarbrücken einen Punkt zu entführen. Diesmal erging es den Moselanern aber wie bisher allen Gastmannschaften: Trier kam unter die Räder und musste eine klare 0:3-Niederlage einstecken.

Der Start in die Partie verlief noch vielversprechend, denn Daniel Klink spielte auf dem Niveau des Saarbrücker Startblocks. Danach kam aber nur noch Luca Wolter mit einer Leistung von den Bahnen, die für einen Punktgewinn nötig gewesen wäre. Der Rest des Teams fand keine Einstellung zur Anlage und offenbarte ein großes Leistungsgefälle. Demgegenüber überzeugten die Gastgeber mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit nur einem schwächeren Ergebnis.

Am Ende reichte es deshalb für den SKV nur zu fünf Wertungspunkten bei mehr als 300 Holz Rückstand. Zu wenig um etwas Zählbares mitnehmen zu können.

„Diesmal haben uns die Saarbrücker überhaupt keine Chance gelassen“, haderte Klink.

SKV Trier: Klink (810), Steines (745), Wolter (798), Poth (709), Göbel (760), Clemens (692)

SK Eifelland Gilzem - Meteor 85 Mittelhessen 3:0 (50:28, 5340:4880)

Gilzem feiert einen wichtigen Heimsieg gegen Mittelhessen  verbunden mit einem großen Dank an den Gegner: „Er hat sich kurzfristig bereit erklärt, das Heimrecht zu tauschen. Hierdurch konnte der Spieltag überhaupt erst stattfinden, da unseren luxemburgischen Spielern aufgrund der Corona-Risikoeinstufung Luxemburgs die Anreise nach Hessen nicht gestattet wurde.“

Aus sportlicher Sicht erzielte Gilzems Christian Junk die Tagesbestwertung mit sehr guten 937 Holz. Die Eifeler mussten lange kämpfen, um auch den Zusatzpunkt zu behalten. Gefordert war der Schlussblock. Tom Hoffmann hatte auf der letzten Bahn eine hohe Hürde vor sich. Mindestens 227 Holz mussten her, um den Gästen einen Strich durch die Rechnung zu machen. Mit 126 in die Vollen legte er den Grundstein für dieses Unterfangen.  Hoffmann ließ nicht locker und spielte wie aus einem Guss. Mit einer Summe von 260 Holz auf der Schlussbahn verzückte er die Fans. Damit brachte er im letzten Moment den Zusatzpunkt über die Ziellinie.

Nach einem spielfreien Wochenende steht am 24. und 25. Oktober ein Doppelspieltag an. Am Samstag, 24. Oktober, steht das Auswärtsspiel beim Aufsteiger KSV Daun-Weiersbach auf dem Programm. Am Sonntag, 25. Oktober, tritt Gilzem im saarländischen Hüttersdorf an, um die ausgefallene Auswärtspartie des dritten Spieltages nachzuholen.

SK Gilzem: Christian Junk (937), Chris Fuchs (894), Pascal Petry (833), Kim Hoffmann (877), Tom Hoffmann (919), Frank Greischer (880)

KSC Daun-Weiersbach - Blauer Stern Überherrn 3:0 (51:27, 4980:4701)

Der KSC Daun-Weiersbach überzeugte mit einer kompakten Mannschaftsleistung und bot kaum Angriffsflächen. Erneut zeigte der Startblock eine Glanzvorstellung.  Dominik Werner erzielte mit 908 Holz die Tagesbestwertung. Im Mittelblock starteten auf Weiersbacher Seite Fabian Düx und Andreas Zenner. Düx erwischte nicht seinen besten Tag. Blockpartner Zenner kam auf 801 Holz. Der Schlussblock (Gerhard Herres und Frank Thönnes) zeigte eine starke Leistung. Die Gäste hatten nichts dagegenzusetzen, und so feierten die Eifeler einen 3:0-Heimsieg.

KSC Daun-Weiersbach: Dominik Werner (908), Frank Thönnes (837), Peter Werner (833), Gerhard Herres (825), Andreas Zenner (801), Fabian Düx (779)