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3. Handball-Liga Frauen: Da war mehr drin für Wittlich und HSG Hunsrück

3. Handball-Liga der Frauen : Da war mehr drin für Wittlich und die HSG Hunsrück

Beide Teams ziehen sich in ihren Heimspielen achtbar aus der Affäre.

HSG Wittlich - HSG Freiburg 21:27 (14:12)

Für Wittlich war gegen den Zweitliga-Absteiger, der coronabedingt auf vier Spielerinnen verzichten musste, mehr drin. Zur Pause führte die HSG mit 14:12 – und das trotz einer recht hohen Fehlerquote. Im Tor war erneut Verlass auf Alex Irmgartz. „Wir hätten höher führen müssen. Gelegenheiten dazu hatten wir genug“, befand HSG-Trainer Thomas Feilen.

Bis zum 17:17 blieb die Begegnung ausgeglichen, dann nutzte Freiburg eine Zeitstrafe gegen Irina Lukanowski für eine Drei-Tore-Führung (20:17). Wittlich kämpfte sich nochmal heran, verkürzte auf 20:21 (51.). Als Andrea Czanik beim 20:23 die Rote Karte sah, war das Spiel entschieden. Freiburg gewann dank einer starken Defensive und einer überragenden Christiane Baum, die zehn Treffer erzielte.

„Angriffstaktisch werden wir in dieser Woche nachjustieren müssen, denn wir brauchen vernünftige Abschlusssituationen, in die wir im zweiten Spielabschnitt nicht mehr genügend kamen“, sagte Feilen.

HSG: Irmgartz (1) und Scharfbillig - Keil, Ambros (2), Kloep, Meier (4/2), Teusch, Bach (1), Packmohr (3), Kappes, Czanik, Schieke (4), Lukanowski (1), Kucher (2), Frank (3)

HSG Hunsrück - SG Kappelwindeck/Steinbach 29:33 (11:17)

Achtbar hat sich das HSG-Team von Trainer Nils Ibach gegen den Favoriten  aus der Affäre gezogen. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten die Hunsrückerinnen eine starke Leistung.

Erneut verschliefen die Gastgeberinnen aber den Start – sie lagen schnell mit 2:7 (9.) zurück. Bis zur Pause hielten die Gäste den Vorsprung. Nach dem Wiederanpfiff verlief die Begegnung ausgeglichen – und sogar mehr als das. Die HSG kam auf 20:22 (40.) heran.  Die Partie schien zu kippen, doch eine Zeitstrafe gegen Ann Kathrin Molz nutzte der Gast für die Entscheidung.

Bei der von der HSG am Wochenende organisierten Spendenaktion für die Flutopfer im Ahrtal kamen unterdessen 1700 Euro zusammen.

HSG: Born, Kirst und Kristinsdottir - Wies (7/3), Tatsch (5), Gräber (7/1), Hahn (4), Bach (2), Molz (4), Bottlender, Römer, Regitz, Rolinger, Jacobs, Nicolae, Müller (R.S.)