| 21:20 Uhr

Frauenhandball
Beim Stadtlauf fiel der Startschuss

Gerolstein. Auf den SV Gerolstein wartet die Herausforderung Rheinlandliga.

Die Handball-Damen des SV Gerolstein haben in der Vorbereitung zur neuen Rheinlandliga-Saison mit Problemen zu kämpfen.

„Wir müssen mit widrigen Umständen klarkommen. Aber das gilt nicht nur für uns, sondern für alle Gerolsteiner Handballer und wer sonst noch die Halle der Grundschule nutzt“, verweist das Trainerduo Doris Waldorf und John Vissers auf die Folgen der im Juni eingestürzten Turnhallen-Decke.  „Aber nicht nur die Trainingssituation stellt uns vor größte Herausforderungen, sondern auch die Spielplanerstellung“, erklärt Waldorf, gleichzeitig auch Abteilungsleitungsmitglied.

Die Handball-Damen sind beim Gerolsteiner Stadtlauf in die Vorbereitung gestartet. Dieses Jahr nicht mit einer Braut im Schlepptau, aber dafür als frischgebackene Rheinlandliga-Aufsteigerinnen gemeinsam im Meisterpulk mit weißen Blumenkränzchen dekoriert und mit viel guter Laune.

„Jetzt trainieren wir, wenn auch urlaubs- und berufsbedingt noch nicht alle, dreimal in der Woche“, berichtet Waldorf. Novum in diesem Jahr ist neben dem altbewährten Intervalltraining draußen sowie einer Einheit am Ball die montägliche Athletikeinheit auf dem neuen zentralen Sportplatz der Verbandsgemeinde Gerolstein. Die neue moderne Leichtathletikanlage besteht aus fünf Kunststofflaufbahnen für die komplette Stadionrunde  (400 Meter) sowie einer sechsten Laufbahn auf der 100-Meter-Sprintstrecke. Außerdem stehen neue Kugelstoß-, Hoch-, Stabhoch- und Weitsprung- und erstmals in Gerolstein auch Speer- und Diskuswurf­anlagen zur Verfügung. Darüber hinaus wurden die Flutlichtanlagen auf LED-Beleuchtung umgestellt, die Zaunanlage erneuert sowie ein Basketball- und zwei Volleyballfelder neu angelegt. „Das ist ein perfektes Terrain für uns Damen“, freut sich Waldorf besonders auch über die Unterstützung des Duos Simon Fischer (Abteilungsleiter und Trainer Leichtathletik) und Karl-Heinz Munkler (ambitioniertes Handballfamilienoberhaupt und nicht wegzudenkende Größe in der Abteilung). Aus dem Saisonziel macht Waldorf kein Geheimnis: „Wir wollen verletzungsfrei bleiben und mit dem gleichem Kader die Klasse halten. Wir werden die Herausforderung in der höheren Liga mit dem nötigen Respekt, aber auch mit Gelassenheit angehen. Wir haben nichts zu verlieren. Dabei bauen wir auf unsere Stärken und versuchen, die Schwächen mit Einsatzfreude zu kompensieren. Mal sehen, ob wir für die ein oder andere Überraschung sorgen können.“