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Basketball: Gladiators Trier angeln sich Alpha-Wolf

Zweite Basketball-Bundesliga : Gladiators Trier angeln sich Alpha-Wolf

Center Enosch Wolf (30) wechselt aus Tübingen nach Trier und unterschreibt einen Zwei-Jahres-Vertrag. Er soll mit seiner Erfahrung wichtige Führungsaufgaben in der Mannschaft übernehmen.

Mit Enosch Wolf steht der nächste Neuzugang beim Basketball-Zweitligisten Römerstrom Gladiators Trier fest. Der 2,15 Meter große Center dürfte vielen Gladiators-Fans unter anderem als Kapitän der Tigers aus Tübingen bekannt sein. Er unterschreibt einen Vertrag über zwei Jahre.

Ausgebildet bei den Jugendteams der BG Göttingen, führte Wolfs Weg über mehrere Stationen in Deutschland, Spanien und dem Nachbarland Luxemburg zu den Hamburg Towers, wo er zwei Jahre in der zweiten Liga auflief. Zur Saison 2018/2019 wechselte er nach Tübingen, wo er in 74 Partien auf durchschnittliche Statistiken von 11,7 Punkten und 6,8 Rebounds kam. In Trier soll Wolf nicht nur auf seiner Stammposition als Center, sondern auch in der Rolle als Power Forward eingesetzt werden. Mit seiner Erfahrung und Qualität soll er das Team voranbringen.

„Das Enosch sich für Trier und die Gladiators entschieden hat, macht uns sehr glücklich. Mit ihm bekommen wir einen erfahrenen Spieler, der über starke Leader-Qualitäten verfügt und von dem unsere jungen ,Big Men’ Jonathan Almstedt und Ole Theiß unglaublich viel lernen können. Mit ihm, Austin Wiley und Brody Clarke verfügen wir in der kommenden Saison über einen sehr starken Frontcourt, auf den sich viele gegnerische Teams einstellen müssen“, wird Gladiators-Geschäftsführer Andre Ewertz in einer Vereinsmitteilung zitiert.

„Enosch war auf der Suche nach einem Team, das ambitioniert in die kommende Saison gehen will. Er ist ein sehr erfahrener Spieler, der die Liga kennt und schon viel erlebt hat. Seine Motivation und seine Leaderqualitäten werden uns sehr guttun. Dazu ist er sehr variabel und bringt neben seiner Größe einen guten Wurf mit. Das erlaubt uns, mit Enosch auf der ,Vier’ zu spielen und Austin Wiley und Brody Clarke noch flexibler einzusetzen“, sagt Triers Trainer Marco van den Berg.

Und wie ordnet Wolf seinen Wechsel ein? In der Mitteilung gibt er zu Protokoll: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung und die vielen neuen Gesichter bei den Gladiators. Ich bin froh, zu so einem traditionsreichen Standort zu wechseln und für eine so professionelle Organisation zu spielen. Ich habe sehr gute Gespräche mit dem Trierer Management und Gladiators-Spielern geführt, aber vor allem ein sehr langes und sehr gutes Gespräch mit Headcoach Marco gehabt. Dabei hat sich schnell herausgestellt, dass wir viele Dinge sehr ähnlich sehen. Dazu kann ich mich sehr gut mit seiner Philosophie und seiner Art und Weise, Basketball zu spielen, identifizieren. Ich finde, dass Trier eine unglaublich reizvolle sportliche Herausforderung bietet.“