Basketball: Hennen-Brüder bleiben Gladiators Trier treu

Zweite Basketball-Bundesliga : Hennen-Brüder bleiben Gladiators Trier treu

Der Kader des Basketball-Zweitligisten Römerstrom Gladiators Trier nimmt weiter Formen an. Die Brüder Rupert und Vincent Hennen bleiben den Moselanern erhalten – die Gladiators sehen darin eine Bestätigung, dass lokale Talente echte Perspektiven haben.

„Trier ist meine Heimat, ich fühle mich wohl hier. Trier ist die beste Stadt überhaupt“, gibt der 21-jährige Rupert Hennen eine Liebeserklärung an seine Geburtsstadt ab, in der er auch künftig als Basketballprofi aktiv sein wird.

Für zwei Jahre hat der wendige Aufbauspieler seinen Vertrag verlängert. Er freut sich auf die „guten Entwicklungsmöglichkeiten unter Headcoach Christian Held“ und eine „gute Truppe, mit der wir auch in der kommenden Saison viel erreichen können“.

Aufgrund vieler Verletzter waren die Playoffs in der vergangenen Saison zwar bereits früh beendet, für Rupert Hennen boten sie dennoch die Gelegenheit, sich zu präsentieren: 7,7 Punkte, 1,3 Assists und 2,3 Steals erzielte „Rupi“ im Schnitt in den drei Viertelfinal-Partien gegen die Falcons Nürnberg.

„Es freut uns sehr, dass Rupert sich hier weiterentwickeln will. Er hat da noch einiges vor sich. Er hat gezeigt, dass man es in Trier als Trierer zum Profi schaffen kann. Er ist mittlerweile Vollzeit-Profi und hat letztes Jahr einen großen Sprung gemacht“, sagt Trainer Christian Held. Er ist eine wichtige Identifikationsfigur.

Den Sprung zum Vollzeit-Profi schaffen will auch Ruperts jüngerer Bruder Vincent Hennen. Der 19-Jährige unterschrieb – wie einst sein älterer Bruder – einen Fördervertrag bei den Gladiators Trier. „Er hat in der vergangenen Saison nicht nur gezeigt, dass er kann, sondern auch, dass er will“, sagt Gladiators-Geschäftsführer Andre Ewertz.

Das Brüderpaar wird weiterhin mit den Rückennummern 5 (Rupert) und 25 (Vincent) für Trier auf Korbjagd gehen.