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Basketball: Trierer Gladiators nach Pleite gegen Bochim auf Wiedergutmachung aus

Basketball : Nach der Pleite gegen Bochum: Trierer Gladiators sind auf Wiedergutmachung aus

2. Basketball-Bundesliga: Nach der Niederlage in Bochum wollen die Gladiators Trier daheim gegen Leverkusen wieder in die Spur finden.

Nach vier Siegen in Folge mussten sich die Römerstrom Gladiators am Mittwoch in Bochum mit 77:92 geschlagen geben. Umso wichtiger wird somit die Partie am Sonntag, ab 17 Uhr, in der Arena gegen die Bayer Giants Leverkusen sein: Das Team von Trainer Pascal Heinrichs trifft dann auf einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze. Auch nach dem 22. Spieltag tobt ein großer Kampf um die ersten acht Ränge. Die Mannschaften von Platz drei bis zwölf trennen nur verhältnismäßig wenige Punkte.

Dass es in der Pro A keine Selbstläufer gibt, hatte Trainer Heinrichs immer wieder betont. Wer dachte, dass die zuvor aufstrebenden Gladiatoren ohne Mühe in Bochum gewinnen würden, sah sich getäuscht. „Jeder Sieg muss hart erarbeitet werden“, lautet die Prämisse des Trainers. Das gilt auch ganz besonders für das anstehende Spiel gegen Leverkusen.

„Wir haben noch etwas gut zu machen“, unterstreicht Jonas Grof, dessen Formkurve in den jüngsten Spielen nach oben zeigte. Der Guard der Trierer betont aber, dass es die gesamte Mannschaft sei, die für die vier Siege aus den vergangenen sechs Spielen verantwortlich ist. Auf die Frage, welchen Einfluss der Trainerwechsel auf den Aufschwung hat, bleibt Grof sehr diplomatisch: „Wir haben an Selbstvertrauen gewonnen.“ Er erwartet „auf jeden Fall ein sehr spannendes Spiel gegen Leverkusen. Ich denke mit unseren Zuschauern im Rücken haben wir eine gute Chance“.

Wie stark Leverkusen, der Zweitliga-Vizemeister der Spielzeit 2020/21, derzeit ist, zeigt unter anderem der Erfolg am Mittwoch gegen Tabellenführer Rostock. Mit 14 Siegen rangieren die Farbenstädter auf dem vierten Tabellenplatz. Damit haben sie zwei Siege mehr auf dem Konto als die Gladiatoren. Mit einer Dreierquote von 44 Prozent im Spiel gegen den Spitzenreiter von der Ostsee wird eine Stärke der Gäste deutlich. Fünf Akteure punkteten zweistellig – ein Indiz für die Ausgeglichenheit des Teams. Die drei US-Amerikaner JJ.Mann, Quentin Goodin und Spencer Reaves (Dreipunktequote: 48 Prozent) ragen ein wenig heraus. Auch auf den großen Positionen sind die Gäste nicht zu unterschätzen. Mit Denis Heinzmann, der im Hinspiel Triers große Garde vor arge Probleme stellte, und Marco Bakac hat Leverkusens Trainer Hansi Gnad Spieler jenseits der 2,10 Meter in den Reihen.

Gnads Gegenüber Heinrichs ist ganz sicher, dass seine Mannschaft aus dem Spiel in Bochum ihre Lehren ziehen wird. „Einfache Spiele gibt es eben nicht in dieser ausgeglichenen Liga. Wir benötigen eine hohe Intensität, um die Gäste unter Kon­trolle zu halten.“ Leverkusen erzielt im Schnitt mehr als 90 Punkte pro Spiel. „Wir müssen in der Defense hellwach sein. Natürlich ist Leverkusen eine starke Mannschaft, die auch körperlich sehr robust ist. Wir sind aber gut darauf vorbereitet und wollen in unserer eigenen Halle wieder ein gutes Spiel abliefern“, so der Trierer Trainer abschließend.

Das Spiel ist mit den aktuell zugelassenen 1.000 Zuschauern bereits ausverkauft. Eine Live-Übertragung gibt es online unter www.sportdeutschland.tv.