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Basketball: Vier Niederlagen für den Gladiators-Nachwuchs

Regionaler Basketball : Vier Niederlagen für den Gladiators-Nachwuchs

Trierer Regionalliga-Team gibt klare Führung im letzten Viertel aus der Hand. MJC-Damen feiern knappen Erfolg.

Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL)

Young Gladiators Trier – Metropol Baskets Ruhr 70:101 (30:47)

Das NBBL-Team der Gladiatoren hat seinen ersten Heimauftritt gegen die Metropol Baskets Ruhr verloren. Trotzdem zeigte sich Trainer Kevin Ney nach der Partie vor allem aufgrund der Personalsituation durchaus zufrieden. „Gegen ein so physisches Team wie Metropol ist das extrem hart. Die Gäste haben durchgehend die Rebounds kontrolliert. Deshalb ist es uns in der ersten Halbzeit schwer gefallen, ins Spiel zu finden.“

Das dritte Viertel war für die Trierer dagegen ein Lichtblick. Dort gelang es dem Team, den Ball gut laufen zu lassen und freie Würfe zu finden, so dass das Viertel sogar an die Gladiators ging.

„Im letzten Viertel haben wir uns dann noch unnötig abschlachten lassen. Wir waren zuvor zehn bis 15 Punkte hinten, das finde ich total gerechtfertigt, Metropol war das bessere Team. Aber eine 30-Punkte-Klatsche war nicht nötig. Da haben wir einfach in den letzten drei Minuten aufgegeben“, haderte Ney.

Derweil freut sich der Coach bereits jetzt auf die Rückrunde, wenn das Team unter anderem mit Markus Zock, Christopher Blüggel und Ole Theis wieder komplett ist. Ney: „Wenn wir jetzt schon so gut mithalten können mit der kleinen Rotation, wird das sicher spannend.“

Trier: K. Kollmar (28), T. Demmer (20), N. Piprek (11), F. Thiedemann (4), M. Hessz (4), J. Holstein (2), F. Blumann (1), T. Bottermann, K. Winter

Jugendbasketball-Bundesliga (JBBL)

ROTH Energie BBA Gießen 46ers – Young Gladiators Trier 96:48 (54:32), Young Gladiators Trier – Team Südhessen 46:90 (19:49)

Gleich mit einem Doppelpack sind  die Young Gladiators Trier in die neue Saison der Jugend-Basketball-Bundesliga gestartet. Das junge Team hat dabei noch kaum Erfahrung in der JBBL und bekam dies sowohl in Gießen als auch im darauffolgenden Heimspiel gegen das Team Südhessen zu spüren.

 „Wir hatten in beiden Spielen deutliche Probleme gegen das Doppeln und viele Turnover durch schlechte Pässe gegen die Ganzfeldverteidigung“, resümierte Triers Trainer Pascal Heinrichs nach den beiden Niederlagen zum Auftakt.

An den Mängeln wollen die Trierer in den nächsten Wochen vermehrt arbeiten. „Wir wollen zeigen, dass wir aus diesen beiden Spielen etwas gelernt haben. Positiv ist, dass wir immer weitergespielt haben, egal wie der Spielstand war. Das ist gut und entspricht genau der Invictus-Philosophie“, fand der Trainer auch lobende Worte für seine Schützlinge.

Trier (gegen Gießen): D. Kraus (20), A. Hasani (9), J. Sorger (6), L. Berty (6), N. Razen (2), L. Schlang (2), P. Shafik (2), H. Feldbausch (1), P. Stupperich, B. Hoffmann

Trier (gegen Südhessen): D. Kraus (9), L. Schlang (8), P. Stupperich (7), J. Sorger (7), P. Shafik (4), H. Feldbausch (4), L. Berty (4), A. Hasani (3), N. Razen

Regionalliga Damen

MTV Kronberg – MJC Trier 55:56 (27:29)

Mit einem knappen Erfolg sind die Damen der MJC Trier aus Kronberg nach Hause gekehrt. „Es war ein sehr umkämpftes Spiel, bei dem die Defensereihen dominiert haben“, berichtete MJC-Trainer Michael Edringer.

Dabei reiste bei den Triererinnen Jana Basten mit nach Hessen, die der Mannschaft aushilfsweise zur Verfügung steht und gegen Kronberg den Ausfall von Elia Ros Cutrinas kompensieren sollte. „Das war für unser Spiel sehr wertvoll, weil sie vor allem unserer Verteidigung mehr Stabilität gegeben  hat“, lobte der Trainer.

Mit einer 41:38-Führung gingen die Triererinnen ins letzte Viertel, in dem die MJC ihren Vorsprung bis in die 39. Minute behaupten konnte. Mit einem Dreier und zwei Freiwürfen übernahm Kronberg dann kurzfristig die Führung, ehe Denise Thieltges mit zwei getroffenen Freiwürfen den Sieg für die MJC perfekt machte. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Sieg“, freute sich Edringer.

MJC: Jana Basten (8), Hannah Berens (3), Sina Eckloff (3), Helena Edringer (2), Lara Kahmann (1), Denise Kirsche (4), Carmen MacLeanen (0), Milla MacLeanen (0), Alexandra Ritter (12), Elisabeth Tenbusch (0), Denise Thieltges (13), Nele Trommer (10)

2. Regionalliga Herren

Gladiators Trier II – SG Lützel-Post Koblenz II 88:93 (62:36)

Im Heimspiel gegen die SG Lützel-Post Koblenz II mussten die Gladiators Trier II ihre erste sportliche Niederlage der Saison hinnehmen. Dabei sah es lange Zeit eher nach einem deutlichen Sieg der Hausherren aus.

Nach dem ersten Viertel lagen die Trierer mit 31:19 in Führung, zur Pause sogar mit 62:36. Selbst ins letzte Viertel ging die Mannschaft von Trainer Kevin Ney mit einem 21-Punkte-Vorsprung (79:58). Am Ende musste sich das Team dennoch mit fünf Punkten geschlagen geben.

„Wir sind super in das Spiel gestartet, haben genau das gespielt, was wir spielen wollten, haben als Team funktioniert und freie Würfe rausgespielt“, lobte Ney das Auftreten zu Beginn – vor allem, da mit Jonathan Almstedt nur ein Spieler auf den großen Positionen zur Verfügung stand.

„Die zweite Hälfte war eine komplette Katastrophe, weil wir nicht mehr mit der Verteidigung klargekommen sind. Wegen dieser Drucksituation, das Spiel verlieren zu können, sind wir in Panik ausgebrochen und es hat nichts mehr funktioniert. Koblenz hat in der Crunchtime alles getroffen. Wir nicht, deshalb hat Koblenz verdient gewonnen“, zog Ney als Fazit.