Bogenschützen aus der Region nehmen an großem Wettbewerb in Strassen teil

Bogenschießen : Starter aus der Region im Kreis der Elite

Mehrere Sportler messen sich bei großem Wettbewerb in Luxemburg.

Mehrere Schützen aus der Region Trier sind beim Indoor-Weltcup im luxemburgischen Strassen an den Start gegangen. Die Wettbewerbe der sogenannten Indoor-Serie des Worldarchery-Verbands sind für Profisportler und Amateure ausgeschrieben. So konnten sich Hobbyschützen mit Olympiasiegern und Weltmeistern in vier Klassen (Damen-Compound, Herren-Compound, Herren-Recurve und Damen-Recurve) messen.

In der Compound-Damenklasse erreichte Kerstin Weyand vom SUSC Müllenborn das Finale der besten 32 Starterinnen, schied dann aber in der ersten Finalrunde aus.  Bei den Recurve-Herren und Recurve-Damen gelang zwar niemandem aus der Region der Sprung in die Finals, ohnehin überwog aber das Erlebnis, in einem solch bedeutenden Turnier an den Start zu gehen.

Alle, die es nicht ins Finale geschafft hatten, bekamen eine zweite Chance, um doch noch einen Erfolg für sich verbuchen zu können. Sie starteten in einem besonderen Wettkampf, in dem es Sachpreise zu gewinnen gab.

Geschossen wurden jeweils nur zwölf Pfeile. Die Schützen mussten von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und durfte sich keine groben Schnitzer erlauben.

Julia Wenzel und Thorsten Resch lieferten hierbei einen sauberen Wettkampf ab. Mit 107 von 120 Ringen wurde Wenzel Dritte bei den Damen und konnte ein neues Visier mit nach Hause nehmen. Resch landete, nachdem er die erste Gruppe mit 113 von 120 Ringen anführte, mit nur einem Ring weniger hinter Noah Pop von den Mouselarchers Wasserbillig, der in der Landesliga auch für die TG Konz startet, auf Platz Zwei. Resch bekam für seine bisher beste Leistung in einem Turnier ein neues Stabilisationssystem für seinen Bogen. Nur drei Ringe hinter Resch platzierte sich Lars Utscheid.

Auch weitere Konzer Schützen schnupperten Weltcup-Luft. Jörg Utscheid sowie Chantal und Thomas Faber wussten, dass sie sich nicht vorne platzieren werden. Die Trainerin der TG Konz, Jutta Weyand, war aber auch mit dem Abschneiden dieser Schützen zufrieden und konnte zudem durch die Beobachtung der Spitzenschützen neue Erkenntnisse für das weitere Training gewinnen.